Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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allgemeine Infos

Das Präventionsgestz

Überblick über die Rahmenbedingungen und Umsetzung auf Landesebene

Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) trat am 25. Juli 2015 in Kraft und wird ab 1. Januar 2016 wirksam. Es stärkt die Grundlagen für eine stärkere Zusammenarbeit der Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung. Ziel ist es, die Gesundheitschancen für alle Menschen zu erhöhen, Krankheiten zu vermeiden, den geänderten Arbeitsanforderungen zu begegnen und den demografischen Wandel zu gestalten. Im Fokus steht unter anderem, gesundheitsförderliche Strukturen in den Lebenswelten Kita, Schule, Betrieb, Pflegesituationen und im Dachsetting Stadtteil zu stärken.

Das Gesetz besteht im Wesentlichen aus einer Ergänzung des § 20, SGB V - und nimmt damit vorrangig die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in die Pflicht. Gemeinsam mit der Unfall-, Pflege- und Rentenversicherung sowie den Ländern und Kommunen, der Arbeitsagentur und anderen relevanten Stellen sollen auf Bundesebene eine Nationale Präventionsstrategie erarbeitet und auf Länderebene Landesrahmenvereinbarungen (LRV) geschlossen werden. Zusätzlich können auch die private Kranken- und Pflegeversicherung oder die Träger der Grundsicherung hinzugezogen werden. Die LRV soll sich an der nationalen Präventionsstrategie orientieren. Sie regelt gemeinsame und einheitlich zu verfolgende Ziele und Handlungsfelder, Zuständigkeitsfragen, die Koordinierung von Leistungen der Beteiligten, die Mitwirkung weiterer Einrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst und der Jugendhilfe.

Die gesetzlichen Krankenkassen sind qua Gesetz aufgefordert, sich gemeinsam in Lebenswelten zu engagieren. Dabei soll die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützen – zum Beispiel durch die Entwicklung und Qualitätssicherung kassenübergreifender Leistungen. Diese sollen auf den jeweiligen Landesrahmenvereinbarungen basieren. Um das zu gewährleisten, sollen Kooperationspartner auf Länderebene eingebunden werden.

Die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) und die Landesvereinigungen für Gesundheitsförderungen (LVGs) bilden wichtige Schnittstellen bei der Umsetzung des Präventionsgesetzes: mit ihrer Vermittlungs- und Plattformsfunktion, ihren Vernetzungsstrukturen, ihren Koordinationserfahrungen sowie ihrer Kompetenz in Qualitätsentwicklung und Gesundheitsförderung in Lebenswelten. So wird die BVPG künftig das Nationale Präventionsforum, ein beratendes Gremium, organisieren. Die LVGs können bei der Koordination und Umsetzung der Landesrahmenvereinbarungen und als Kooperationspartner der BZgA die gemeinschaftliche strukturelle Förderung in Lebenswelten sowie die Qualitätssicherung und Kompetenzförderung unterstützen.

Wie kann das Präventionsgesetz auf Landesebene umgesetzt werden?
In Hamburg wird die Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen die Landesrahmenvereinbarung koordinieren. Sie soll sich an den Vorgaben auf Bundesebene orientieren und möglichst bis Januar 2016 fertig gestellt werden. Einzelmaßnahmen der Kassen sollen in Lebenswelten weiterhin möglich sein, genauso wie gemeinschaftliche Aktivitäten (Modellprojekte unter dem Dach der HAG). Auch die kassenübergreifende Projektförderung (HAG-Projektfördertopf) wird fortgesetzt und ggf. ausgebaut. Zur Umsetzung der LRV soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden. Dafür könnte die HAG die Geschäftsstelle bilden. Der jährlich im Rahmen der bisherigen Landespräventionsstrategie „Pakt für Prävention“ stattfindende Kongress soll als beratendes Forum zur Umsetzung der LRV fungieren.
Als Träger der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg könnte die HAG gleichzeitig die operative Einheit auf Landesebene für die BZgA bilden. So kann die Verbindung zwischen Bundes- und Landesaktivitäten gewährleistet werden.

Der Zeitplan ist straff ... aber bis Januar 2016 sollen alle Vereinbarungen getroffen sein, damit das Gesetz zur Wirkung kommen kann.

 

Stellenausschreibung BVPG

die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) möchte zum 01.04.2016 eine Stelle „Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in als stellvertretende/r Geschäftsführerin/ Geschäftsführer“ besetzen.
Weitere Infos unter: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=7059&t=Stellenangebote.

 

altonavi mit StadtPflegeCOMPASS ausgezeichnet

StadtPflegeCompass

Gesunde Städte-Netzwerk und COMPASS Pflegeberatung zeichnen Hamburger Projekt aus

Das Projekt altonavi hat die Auszeichnung StadtPflegeCOMPASS erhalten. Das Gesunde Städte-Netzwerk und die COMPASS Pflegeberatung haben den Preis in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Die Hamburger Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Cornelia Prüfer-Storcks, die COMPASS Pflegeberatung und das Gesunde Städte-Netzwerk übergaben den Preis.

„altonavi ist ein Hamburger Gemeinschaftsprodukt. Der Preis ist eine besondere Anerkennung für alle Beteiligten“, betont Karen Haubenreisser, Projektleiterin von Q8 Altona. „Das Projekt bildet eine Klammer für das aktive Miteinander in Altona. Hier wird die Idee eines lebendigen und integrativen Zusammenlebens im Stadtteil konsequent gedacht und umgesetzt“, würdigt Sibylle Angele, Geschäftsführerin von COMPASS das Engagement des Vereins. „altonavi nutzt und verbindet alle vorhandenen Ressourcen und schafft so einen Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner in Altona“, fügt Claus Weth, Koordinator des Gesunde Städte-Netzwerkes, hinzu.
"Wir brauchen neue Wohn- und Pflegeformen im Quartier und das Zusammenwirken von Profis und Bürgern aus der Nachbarschaft. Altonavi fördert eine Kultur des Miteinanders im Stadtteil und baut eine Struktur auf, in der sich Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe, professionelle Unterstützung und bürgerschaftliches Engagement ergänzen. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, was bewegt werden kann, wenn unterschiedliche Akteure vor Ort eng zusammenarbeiten", sagt Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

 

Corveygymnasium erhält Förderpreis

Corveygymnasium

Schulsanitätsdienst, Jung lehrt Jung und ein fest im Schulalltag integriertes Konzept der schulischen Gesundheitsförderung: Das Corveygymnasium überzeugte die Jury des "Starke Kids Netzwerkes" der AOK-Rheinland/Hamburg und erhielt den mit 3.000 Euro dotierten 1. Preis.
Der 2. Preis ging an die Stadtteilschule am Heidberg für das Projekt "Wohlwagen", den 3. Preis teilen sich die Kita Immenbusch und die Stadtteilschule Horn.
Auch in 2015 hatte die AOK Rheinland/Hamburg Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Schulen, Kitas und Sportvereine aufgefordert, sich für ausreichen Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und die Förderung des seelischen Wohlbefindens stark zu machen. Die nächste Ausschreibung für den Förderpreis des Starke Kids Netzwerkes startet im Herbst 2016.

 

Präventionsgesetz 4.0

Veranstaltung

Die BARMER GEK, Landesgeschäftsstelle Hamburg, lädt ein zu der Veranstaltung
"Präventionsgesetz 4.0: Was bedeutet das neue Gesetz für Hamburger Strukturen?"
am Dienstag, den 16. Juni 2015, 17.30 Uhr, Handwerkskammer Hamburg.

Mit Beiträgen von: Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und HAG-Vorsitzende Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert.

 

Tanz zwischen den Welten

Postkarte

Royston Maldoom und Tamara McLorg kommen nach Hamburg!
Der PARITÄTISCHE Hamburg freut sich, dass er die beiden Choreografen für ein besonderes Tanzprojekt gewinnen konnten. Ab sofort gibt es Tickets für die Aufführung am 7. Mai zu kaufen. Seien Sie dabei!

Royston Maldoom – weltweit durch den Dokumentarfilm "Rhythm is it" (zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=_e-cwOn5w3A) bekannt geworden – und Tamara McLorg geben Menschen überall auf der Welt in ihren Projekten neues Selbstvertrauen. Ihr Motto: "Du kannst durch Tanzen dein Leben verändern." Sie geben den Jungen und Mädchen, Männern und Frauen die Möglichkeit, sich selbst, ihre Leidenschaften und ihr Können zu entdecken. Sie bringen ihnen nicht nur das Tanzen bei, sondern auch das Leben, heißt es in der Biografie von Royston Maldoom.

Zwei Wochen lang führen Royston Maldoom und Tamara McLorg 20 Männer und 20 Frauen in Hamburg tänzerisch zusammen. Das Besondere? Die Hälfte der Teilnehmenden ist von Armut betroffen. Von sozialer Teilhabe ausgegrenzt zu sein ist für sie nichts Unbekanntes. Doch bei diesem Projekt spielen weder Beruf noch sozialer Status eine Rolle. Im Mittelpunkt stehen die Talente und Fähigkeiten jedes Einzelnen. Gemeinsam studieren sie im täglichen Training eine Choreografie ein, die sie am

Donnerstag, 7. Mai,
um 19:30 Uhr
in der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg

vor hoffentlich großem Publikum aufführen.

Foto: Silke Goes

 

UNTERSTÜTZER GESUCHT! AOK SCHREIBT WIEDER DEN „STARKE KIDS“-FÖRDERPREIS AUS

Jetzt werden starke Ideen gesucht! Was kann man für eine gesunde Ernährung und für mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen tun, was für die Bewältigung von Stress und zur Suchtmittelvermeidung? Das fragt die AOK Rheinland/Hamburg in Hamburg. Denn bei Kindern und Jugendlichen ist heute jeder Sechste übergewichtig, jeder Zweite im Alter von acht bis 18 Jahren zeigt Haltungsschäden, und viele Jugendliche greifen mindestens einmal in der Woche zum Alkohol. Die AOK Rheinland/Hamburg stellt sich gegen diesen Trend und sucht Unterstützer und Mutmacher! Deshalb schreibt sie jetzt wieder den „Starke Kids“-Förderpreis aus.
Projekte aus den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Suchtmittelvermeidung oder ein Mix dieser Bereiche sollen ausgezeichnet werden. Bewerben können sich engagierte Einzelpersonen und Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen, Freizeiteinrichtungen, Elterninitiativen, Vereine und Institutionen sowie Ärzte und Krankenhäuser. Voraussetzung ist, dass sie Projekte in der Kinder- und Jugendgesundheit durchführen.
Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2015. Informationen gibt es in jeder Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg in Hamburg oder im Internet unter www.aok.de/rh/kids.
Die ausgezeichneten Projekte erhalten einen Förderpreis von bis zu 3000 Euro.

icon: dokument Starke-Kids-Broschüre_2014 [pdf-Dokument 384 kb]

 

Präventionsgesetz

Referentenentwurf liegt vor

Das Bundesgesundheitsministerium hat einen ersten Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention vorgelegt. Darin wird u.a. vorgeschlagen, bestehnde Sozialgesetze zu ändern bzw. zu ergänzen. Es wird dem zu Folge kein eigenständiges Gesetz geben.

icon: dokument Referentenentwurf_PrävG [pdf-Dokument 160 kb]

 

Woche der Seelischen Gesundheit 2014

Aufruf zur bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit 2014: Mitmachen ist gefragt! Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ruft bundesweit zur Beteiligung an der Woche der Seelischen Gesundheit auf.
Rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober findet dieses Jahr in vielen Städten und Regionen in ganz Deutschland wieder die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit statt. Einrichtungen und Initiativen haben hier die Möglichkeit sich mit Aktionen und Veranstaltungen zum Thema seelische Gesundheit zu präsentieren.

 

25 Jahre Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

GSN Logo

25 Jahre Gesunde Städte-Arbeit: In einem Festakt am 21. Mai blickten in Rostock Expert_innen und langjährige Wegbegleiter_innen zurück und positionierten sich zur kommunalen Gesundheitsförderung. So stand beim anschließenden Fachsymposium „Zukunftsfaktor Gesundheit – Chancen der kommunalen Gesundheitsförderung“ die Verzahnung von Stadtplanung und Gesundheitsförderung im Mittelpunkt.
Bei der Mitgliederversammlung wurde der Sprecher_innenrat des Gesunde Städte-Netzwerks gewählt. Hamburgs kommunaler Vertreter Klaus-Peter Stender, BGV; ist in seinem Amt bestätigt worden. Neu dabei: Susanne Wehowsky, HAG, Initiativenvertreterin für die Gesunde Stadt Hamburg.

 

Koalitionsvertrag: „Prävention und Gesundheitsförderung in den Vordergrund stellen“

Bonn, 27. November 2013

Nach einer 17 Stunden andauernden Verhandlungsnacht einigten sich CDU, CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag, in den auch „Prävention und Gesundheitsförderung“ Eingang fanden.

Die Parteien verständigten sich darauf, noch im Jahr 2014 ein Präventionsgesetz zu verabschieden, das „Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten wie Kita, Schule, Betrieb und Pflegeheim und die betriebliche Gesundheitsförderung stärkt und alle Sozialversicherungsträger einbezieht.“ (Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, S. 82)

„Wir begrüßen sehr, dass das Themenfeld ‚Prävention und Gesundheitsförderung’ im Koalitionsvertrag ausdrücklich erwähnt wird“, betont Helga Kühn-Mengel, MdB und Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG). „So können wir das ‚Potenzial Gesundheit’ weiter entfalten, um individuelle Lebensqualität sowie Wohlstand und gesellschaftliche Innovationskraft zu sichern.“

Um den Baustein „Gesundheitsförderung und Prävention“ fachlich, politisch und strukturell weiter zu entwickeln, seien weitreichende und ressortübergreifende Strategien notwendig, so Helga Kühn-Mengel.

Diese benennt die BVPG im Rahmen ihrer Veröffentlichung „Potenzial Gesundheit“. Als Strategien werden empfohlen:
1. „Gesundheitsförderung und Prävention“ als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gestalten.
2. Prioritäten zur Förderung individueller und gesellschaftlicher Gesundheit festlegen und Ziele definieren.
3. Strukturen und Ressourcen für Gesundheitsförderung und Prävention auf der Ebene von Bund, Ländern und Kommunen ausbauen und miteinander verbinden.
4. Die Qualität der Gesundheitsförderung und Prävention sichern, ihre Wirksamkeit fördern und sichtbar machen.

Das „Potential Gesundheit“ steht auf der Homepage der BVPG unter der Rubik Publikationen zum Download bereit.

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verband. 128 Organisationen sind zur Zeit Mitglieder der BVPG, darunter vor allem Bundesverbände des Gesundheitswesens (wie z.B. die Bundesärztekammer, die Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger sowie Verbände der Heil- und Hilfsberufe), aber auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Bildungseinrichtungen und Akademien, die einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich „Prävention und Gesundheitsförderung“ aufweisen.

Ziel der BVPG ist es, Prävention und Gesundheitsförderung nicht nur im deutschen Gesundheitswesen, sondern in allen Politik- und Lebensbereichen zu verankern und zu stärken.

 

Das kultursensible Krankenhaus

Ansätze zur interkulturellen Öffnung

Eine nachhaltige und alltagstaugliche Verbesserung der medizinischen Versorgung von Migrantinnen und Migranten im stationären Bereich ist nur gewährleistet, wenn die Gesundheitsinstitutionen verbindliche Aktivitäten zur interkulturellen Öffnung entwickeln.

Ein Praxisratgeber, herausgegeben durch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, greift nun dieses wichtige Thema auf. Zentrales Element des Ratgebers sind die vielen Praxisbeispiele, die sehr deutlich demonstrieren wie die interkulturelle Öffnung eines Krankenhauses umgesetzt werden kann. Darüber hinaus geht die Broschüre auf die Steuerung und nachhaltige Sicherung der interkulturellen Öffnung eines Krankenhauses ein.

Die Gruppe der Autorinnen und Autoren generiert sich aus der Unterarbeitsgruppe Krankenhaus des bundesweiten Arbeitskreises Migration und öffentliche Gesundheit angesiedelt bei der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung. Die LVG & AFS Niedersachsen war maßgeblich an der Erstellung der Broschüre beteiligt.

Die Broschüre kann kostenlos über den Publikationsversand der Bundesregierung bestellt werden: www.bundesregierung.de.

 

Schriftliche Stellungnahme Präventionsgesetz

der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) zum „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention“ vom 16.04.2013 (Drucksache 17/13080)

icon: dokument Schriftliche Stellungnahme [pdf-Dokument 141 kb]

 

Stellungnahme der BVPG zum

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG) begrüßt, dass Gesundheitsförderung und Prävention weiterentwickelt werden sollen. In einem Positionspapier nimmt die BVPG Stellung zum Entwurf des Bundesministeriums für Gesundheit vom 21. Januar 2013. Mehr...

 

Präventionskongress 2013

„Gesundheit von Frauen und Männern effektiv – geschlechterspezifische Prävention und Gesundheitsförderung“
Das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) veranstalten am Freitag, dem 28. Juni 2013, in München ihren 6. gemeinsamen Präventionskongress. Das diesjährige Kongress-Thema lautet: „Gesundheit von Frauen und Männern effektiv fördern – geschlechterspezifische Prävention und Gesundheitsförderung“.
Die Ergebnisse der gesundheitswissenschaftlichen Forschung zeigen sehr deutlich, dass sich Frauen und Männer hinsichtlich ihres Gesundheitsbewusstseins und -befindens, ihres Gesundheitsverhaltens, ihres Krankheitsspektrums sowie auch ihrer Krankheitsbewältigung unterscheiden.
Diese geschlechterspezifischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern lassen sich besonders deutlich an der Erreichbarkeit für Programme der Prävention und Gesundheitsförderung erkennen. Der überwiegende Teil der Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote weist bislang jedoch keine geschlechterspezifische Ausrichtung aus. Dabei stellt ein zielgruppengerechtes Vorgehen bei der Ausgestaltung solcher Maßnahmen ein wesentliches Qualitätsmerkmal dar.
Der sechste gemeinsame Präventionskongress macht deshalb den Stellenwert von geschlechtergerechten Vorgehensweisen in Prävention und Gesundheitsförderung deutlich, benennt die
spezifischen Herausforderungen und ermöglicht die weiterführende Diskussion um konkrete Handlungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, das Programm und die Möglichkeit, sich zur Veranstaltung anzumelden, finden Sie auf der Internetseite der BVPG unter www.bvpraevention.de/8951.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an kongress@bvpraevention.de

 

NRW: Seelische Gesundheit von Kindern

Landesinitiative soll Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen verbessern

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:
Psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen nehmen zu. „Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass es bei jedem fünften Kind und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten gibt, hinter denen je nach Ausprägung und Schweregrad bereits ein Krank­heitsbild steht“, erklärte Ministerin Steffens bei der Auftaktveranstaltung zur Landesinitiative „Erhalt und Verbesserung der psychischen Gesund­heit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen“ in Köln. „In vielen Kommunen existiert bereits ein differenziertes Spektrum an Prä­ventions- und Hilfeangeboten. Aber die einzelnen Einrichtungen arbei­ten heute noch zu oft neben- statt miteinander“, so Steffens weiter.
Die Landesinitiative soll Impulse geben für die Schaffung transparenter, tragfähiger und nachhaltiger Hilfenetzwerke auf örtlicher Ebene, damit Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern im Bedarfsfall die für ihre individuellen Bedürfnisse notwendigen Hilfen zur Verfügung stehen. „Vor allem die Angebote zur Prävention und Frühintervention bei psy­chischen Störungen müssen gestärkt werden, um Fehlentwicklungen möglichst schon im Ansatz zu verhindern“, sagte die Ministerin.
Durch neue Präventions- und Hilfeansätze im Kooperationsverbund sollen notwendige strukturelle und fachliche Weiterentwicklungen in den Kommunen gezielt unterstützt werden. Wichtig sei, dass in eine enge hilfesystemübergreifende Kooperation neben den Einrichtungen des Gesundheitswesens auch der Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozial­bereich eingebunden werde.
Mitglieder der Landesinitiative „Erhalt und Verbesserung der psychi­schen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfa­len“ sind u.a. die Kommunen, die Freie Wohlfahrtspflege, die Kammern der Ärztinnen und Ärzte sowie der Psychotherapeutinnen und Psycho­therapeuten, die Kassenärztlichen Vereinigungen, die Verbände der Krankenkassen, die Rentenversicherungsträger, die Krankenhausge­sellschaft sowie Selbsthilfevertretungen.
Die Gesamtkoordination der Landesinitiative liegt beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG NRW). Über die Homepage des LZG NRW unter www.lzg.gc.nrw.de stehen nähere Informationen zur Landesinitiative zur Verfügung.

 

IN FORM - Wege zur Qualität

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) ein niedrigschwelliges Informationsangebot zur Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung erarbeitet.
„IN FORM – Wege zu Qualität“ – so heißt das neue Online-Angebot – richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker vor Ort sowie an Fachkräfte in Leitungsebenen. Das Angebot ist so gegliedert, dass sowohl Personen ohne Vorkenntnisse einen ersten Zugang zur Thematik finden. Zum anderen finden aber auch „Profis“ interessante Hintergründe zu den bekanntesten Verfahren der Qualitätsentwicklung im deutschsprachigen Raum.
Das Online-Angebot erreichen Sie über die Homepage des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschland Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ (www.in-form.de/qualitaet).

 

Präventionsgesetz

Der PARITÄTISCHE warnt vor einer wachsenden Gesundheitskluft zwischen arm und reich und fordert ein Präventionsgesetz. Mehr

 

Zahn gut - alles gut

Das ist der Titel eines soeben erschienenen Faltblattes, das fast ohne Worte, dafür mit anschaulichen Bildern zeigt, wie Eltern ihre Kinder von Anfang an dabei unterstützen kön-nen, die Zähne gesund zu erhalten.
„Zahn gut – alles gut“ ist ein echtes Gemeinschaftswerk. Es entstand aus einer Idee des Runden Tisches Lenzgesund in Hamburg-Lokstedt. Die dort beteiligten Einrichtungen der Gesundheits- und Familienförderung sowie Zahn- und Kinderärztinnen haben die Inhalte des Faltblattes entwickelt. Der Verein Bild und Sprache e.V. in Stuttgart konnte für die grafische Gestaltung gewonnen werden. Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung hat die Kosten für die Erstellung des Faltblattes und den Druck übernommen. Das Gesundheitsamt Eimsbüttel hat den über mehr als ein Jahr gehenden Entstehungsprozess organisiert.
Hamburger Einrichtungen, die für ihre Besucherinnen und Besucher das Faltblatt bestellen möchten, wenden sich bitte an die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheits-förderung oder an ihr bezirkliches Gesundheitsamt. Die Abgabe erfolgt kostenlos.
Einrichtungen außerhalb Hamburgs können das Faltblatt bei Bild und Sprache e.V. gegen einen geringen Kostenbeitrag bestellen (www.tipdoc.de). Der unveränderte Nachdruck ist gestattet (Download: www.medi-bild.de)

icon: dokument Zahn gut - alles gut [pdf-Dokument 1629 kb]

 

Psychische Gesundheit von Kindern mit Migrationshintergrund

Dokumentation der BZgA-Tagung von 11/2011

icon: dokument Migration_Psych_Gesundheit [pdf-Dokument 483 kb]

 

Präventionsstrategie der CDU

Glückliches Deutschland: Gesundheitsbewusstsein und Vorbeugung
Entwurf Eckpunkte für eine nationale Präventionsstrategie

icon: dokument Präventionsstrategie CDU [pdf-Dokument 84 kb]

 

Prävention seelische Erkrankungen in Bremen

Seelischen Erkrankungen besser vorbeugen durch
umfassende Gesundheitsförderung und Prävention

icon: dokument seel_Erkrankungen_bremen [pdf-Dokument 219 kb]

 

Projekt psychenet

Die Website psychenet.de bietet Infos rund das Thema psychische Gesundheit in Hamburg

 

Gesundheitsbericht psychische Gesundheit erschienen

Psychische Gesundheit und gesunde Lebensweise: Gesundheitsbericht des Bundes

icon: dokument GBE_Bund_psych_Gesundheit [pdf-Dokument 475 kb]

 

Präventionsgesetz verabschiedet

Der Deutsche Bundestag hat am 18.06.15 das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) verabschiedet.
http://www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2015/praeventionsgesetz.html

 

Präventionsgesetz

Am 22. April findet die Anhörung zum „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“ im Gesundheitsausschuss statt. Auch die BUndesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) gibt eine Stellungnahme ab.

icon: dokument PrävG_BVPG_Stellungnahme

 

Präventionsgesetz Kommt!

Das Bundeskabinett hat am 17.12.14 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz) beschlossen. Im Juli 2015 soll es verabschiedet werden. In Kraft tritt es dann 2016.
Weitere Informationen unter www.gesundheitsministerium.de

 

Neues Präventionsgesetz: Stellungnahme der BVPG

Erneut steht die Verabschiedung eines Präventionsgesetzes an. Der Referentenentwurf für das neue Gesetz wurde bereits Anfang November 2014 bekannt gemacht.

Die derzeit erkennbaren Gestaltungselemente setzen im Wesentlichen an zwei Punkten an: an der verbindlichen Zusammenarbeit möglichst vieler bedeutsamer Akteure auf der Bundes- wie auf den Landesebenen einerseits und an der differenzierten Ausweitung des Leistungsspektrums der gesetzlichen Kranken- sowie Pflegeversicherung andererseits.

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) bewertet den Gesetzentwurf insgesamt und grundsätzlich als positiv, sieht jedoch noch Erläuterungs- und Nachbesserungsbedarf im Einzelnen. Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.

icon: dokument Stellungnahme BVPG

 

60 Jahre BVPG

Unter dem Motto „60 Jahre BVPG – mit Blick zurück nach vorn“ fand am 12. Juni 2014 die Jubiläumsveranstaltung der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) statt. Vor rund 80 Gästen aus Gesundheitswesen, Politik und Wissenschaft wurden Meilensteine der Verbandsgeschichte beleuchtet und auch zukünftige Erfordernisse im Handlungsfeld "Prävention und Gesundheitsförderung" thematisiert.
Weitere Infos

 

Prinzipien guter Gesundheitsförderung und Prävention

Die Bundesvereinigung für Gesundheitsförderung und Prävention (BVPG) hat eine Leitlinie zu den Prinzipien guter Gesundheitsförderung und Prävention verabschiedet. Die sind für alle BVPG-Mitglieder künftig handlungsleitend.

icon: dokument Prinzipien guter Präv...

 

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Aktualisiert am: 29.09.15