Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Projekte 2019

Projektförderung 2019

Der HAG stehen Gelder zur Verfügung, um Projekte der Gesundheitsförderung finanziell zu unterstützen. Die Gelder für den „Projektfördertopf“ stammen von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und von den Hamburger Krankenkassen (GKV). Gemeinschaftlich werden innovative Vorhaben der Primärprävention gefördert. Die Projekte sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen.

In 2019 werden bereits folgende Projekt finanziell gefördert:

 

Gesunde Ernährung für obdachlose Menschen

Diakonie Hilfswerk Hamburg- Zentrum für Wohnungslose- Tagesaufenthaltsstätte : 4.420,- €
Das Diakonie-Zentrum für Wohnungslose ist ein Tagesaufenthalt für obdachlose Menschen. Hier erhalten Menschen von der Straße Hilfe von Sozialarbeiterinnen und Ärzten, sowie eine Mahlzeit. Das ehrenamtliche Küchenteam soll für ein halben Jahr regelmäßig von einem professionellen Koch und einer Ökotrophologin unterstützt und begleitet werden. U.a. ist der Aufbau und Bestückung einer Salatbar geplant. Zudem wird das Küchenteam darin geschult, wie und welche Lebensmittel verwendet werden und wie die Gäste auf gesunde Ernährung trotz minimalem Einkommen aufmerksam gemacht werden können.

 

Frauen stärken – Ressourcenaktivierung und Stressprävention

Poliklinik Veddel -Gruppe f. Stadtteil-gesundheit und Verhältnis-prävention e.V.: 4.190,- €
Mit dem Projekt "Frauen stärken - Ressourcenaktivierung und Stressprävention" werden insbesondere die auf der Veddel ansässigen Frauen angesprochen. Diese leben dort mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen, sind oftmals bildungsfern sozialisiert, verfügen über einen geringen sozio-ökonomischen Status und eingeschränkte Spielräume in der Lebensgestaltung. Hier setzt das Stresspräventionsangebot an und versucht, den Frauen die Möglichkeit geben sich im Austausch mit anderen ihrer Ressourcen bewusst zu werden, zu stärken und zu erweitern.

 

Esse Dich gesund in der Küche Eritreas

Arca - Afrikanisches Bildungszentrum e.V. : 1.100,- €
Die Ökotrophologin Magda Tedla vermittelt die Küche afrikanischer Länder und ihre Gesundmacher. Ihre Workshops sind eine Mischung aus zielgruppenspezifischer Ernährungsbildung und Kocheinheit. Dabei geht es darum die Teilnehmer kulturell sowie auch ernährungswissenschaftlich weiterzubilden und ihnen zu helfen den afrikanischen Kontinent unter einem vielfältigeren und positiveren Gesichtspunkt zu sehen.

 

Barrierefreiheit beginnt im Kopf

Tumaini e.V. : 1.084,- €
Das Projekt richtet sich insbesondere an Frauen mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind bzw. Angehörigen. Ziel ist es, die Frauen zur Bewältigung der Probleme und Entwicklung eigener Lösungsansätze zu empowern. Die Betroffenen werden motiviert, ihr Potential zu nutzen und realistische Ziele zu verfolgen, um als Teil der Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie sollen lernen, damit umzugehen, ihr Leben nicht von ihrem Kind komplett abhängig zu machen und sich dabei selbst zu vergessen.

 

"Damla bekommt ein Geschwisterchen"

Elternschule Osdorf: 4.040,- €
Ein Kinderbuch für Sexualaufklärung in türkischer Sprache soll veröffentlicht werden. Mit dem Aufklärungsbuch sollen Eltern motiviert werden, mit ihren Kindern über Sexualität und die Entstehung und Entwicklung eines Babys zu sprechen.

 

Workshop zur Stärkung von Resilienz und Stressbewältigung

HausDrei e.V.: 904,40 €
Die Verdichtung von Arbeitsintensität, schwierigen Situationen im Arbeitsalltag sowie Belastungen in der Familie führen zu hoher Arbeits- bzw. Stressbelastung. In zwei Workshops werden Mitarbeitende von sozialen Einrichtungen in den Themen Stressbewältigung, Resilienz und mentale und regenerative Stresskompetenz geschult.

 

Mobil und bewegt - Fahrrad-Exkursionen für migrantische Frauen

ParkSportInsel e.V.: 1.700,-
Migrantische und geflüchtete Frauen erhalten die Möglichkeit, ihre Radfahrkenntnisse aufzufrischen und zu stabilisieren. Nach Abschluss der Fahrrad-Exkursionen mit "richtigen" Fahrrädern, können sie sich sicher und selbstständig im Sozialraum bewegen.

 

His*Eating Disorder

sMUTje - Starthilfe für MUTige Jugendliche/ Therapiehilfe e.V.: 5.000,- €
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Mafalda Rakos ist im Herbst 2019 eine Ausstellung mit dem Titel HIS*Eating Disorder in der Kulturetage Altona geplant. Es steht die männliche Perspektive auf das Thema Essstörungen im Fokus.

 

Gesundheitsförderung für Frauen - niedrigschwellige Workshops

Bin e.V.: 10.000,- €
In dem Projekt Geffra (Gesundheitsförderung für Frauen mit Migrationshintergrund) geht es um die Aufklärung über Gesundheitsfragen, Ernährung und Bewegung. Es werden alltagspraktische Handlungskompetenzen eingeübt und Ansprechpartner*innen vermittelt, die auch nach Beendigung des Projektes die Frauen begleiten können.

 

Bio-Brotbox Hamburg 2019

Förderverein f. ökologische Entwicklung, Gut Wulksfelde e.V.: 3.000,-€
16.000 Hamburger Erstklässler*innen und deren Lehrer*innen erhalten zum Schulstart eine gesunde Bio-Brotbox. Ziel der Aktion ist es, Kinder mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen und sie an die Realitäten biologischer Landwirtschaft heranzuführen. Die Bio-Brotbox Hamburg ist eine Initiative von 40 Hamburger Bio-Erzeugern und engagierten Unternehmern.

 

Projektförderung

 
Aktualisiert am: 01.09.19