Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Aktuelles

Landesrahmenvereinbarung Prävention unterzeichnet

Am 8. September 2016 haben Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks sowie Vertreter_innen der gesetzlichen Krankenkassen und der Renten- und Unfallversicherung eine Landesrahmenvereinbarung Prävention feierlich im Bürgermeistersaal des Rathauses unterzeichnet. Stadt und Sozialversicherungen wollen zukünftig in Gesundheitsförderung und Prävention investieren und enger kooperieren.

 

HAG-Klausurtagung: Gesundheitsförderung von Geflüchteten und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe

Am 12. Februar hat die HAG-Vorstandsklausur stattgefunden. Schwerpunktthema der diesjährigen Tagung war: Gesundheitsförderung von Geflüchteten und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. Nach einem aktuellen Lagebericht zur Situation in Hamburg, vorgestellt vom Flüchtlingskoordinator der FHH Anselm Sprandel, folgten Impulsvorträge zu den Themen
• Gesetzliche Grundlagen zur Gesundheitsversorgung
• Belastung von Ehrenamtlichen
• Praxisbeispiel - Projekt BGW: „Gemeinsam Lösungen finden“ Unterstützung der Helfer beim Umgang mit subjektiv belastenden Situationen in der Flüchtlingshilfe

Nach anregenden Diskussionen zogen die Vorstandsmitglieder für die zukünftige Arbeit der HAG folgendes Fazit:
• Gelingende Integration ist nur möglich mit Einbindung der Zivilgesellschaft – die Mitglieder des HAG Vorstandes sprechen sich für ein Engagement ihrer Einrichtungen und Verbände zur Unterstützung der Integration von Geflüchteten aus. Die Vorstandsmitglieder wollen dazu beitragen, den Austausch untereinander zu fördern und Synergien herzustellen.
• Der HAG Vorstand unterstützt den Informationsaustausch über gute Ansätze der Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention für Geflüchtete und Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten.
• Die HAG setzt sich dafür ein, ihre Projekte und Angebote in Hinblick auf die Förderung von interkultureller Kompetenz zu überprüfen.
• In settingorientierten Angeboten und Programmen soll das Thema Integration von Menschen mit Fluchterfahrung gestärkt werden.

 

HAG-Vorstandswahl 2015

HAG-Vorstand

Der HAG-Vorstand wurde bei der HAG-Mitgliederversammlung am 18. November 2015 in seinem Amt bestätigt.

Vorsitzende: Prof. Dr. Corinna Petersen-Ewert (HAW)
stellvertr. Vorsitzende: Anette Borkel (VHS), Dr. Matthias Gruhl (BGV)
Schatzmeisterin: Kathrin Herbst (vdek)

Neu im Vorstand: Andrea Sturm, Vorsitzende des Hebammenverbandes, und N.N., Psychotherapeutenkammer.

Wir gratulieren zur Wahl und: auf gute Zusammenarbeit!

icon: dokument PM_Vorstandswahl_2015 [pdf-Dokument 192 kb]

 
 

Da ist es: das Präventionsgesetz!

Gut 150 Hamburger Akteure aus dem Gesundheitsbereich wollten es wissen: Wie ist das neue Präventionsgesetz ausgestaltet, welche Akteure sind beteiligt und wie ist der Zeitplan bis Jahresende?
Bei der Satellitenveranstaltung zum Präventionskongress informierten Olaf Liebig, Bundesgesundheitsministerium, Dr. Volker Wanek, GKV-Spitzenverband, und Dr. Heidrun Thaiss, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, über die Rahmenbedingungen auf Bundesebene.
Derzeit wird intensiv an der nationalen Präventionsstrategie gearbeitet. Diese wird allgemeine Ziele enthalten, damit die Einzelziele der Länder nicht behindert werden. Im Präventionsgesetz wird die Chance gesehen, eine systematische Gesundheitsförderung in Lebenswelten aufzubauen. So wird überlegt, die bestehende Struktur der Koordinierungsstellen für Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) weiterzuentwickeln.

 

Überblick über die Rahmenbedingungen und Umsetzung auf Landesebene

Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) trat am 25. Juli 2015 in Kraft und wird ab 1. Januar 2016 wirksam. Es stärkt die Grundlagen für eine stärkere Zusammenarbeit der Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung. Ziel ist es, die Gesundheitschancen für alle Menschen zu erhöhen, Krankheiten zu vermeiden, den geänderten Arbeitsanforderungen zu begegnen und den demografischen Wandel zu gestalten. Im Fokus steht unter anderem, gesundheitsförderliche Strukturen in den Lebenswelten Kita, Schule, Betrieb, Pflegesituationen und im Dachsetting Stadtteil zu stärken.

Bei der Informationsveranstaltung HAG am 9. September 2015 berichteten das Bundesgesundheitsministerium, der GKV-Spitzenverband und die BZgA, dass bis Jahresende eine nationale Präventionsstrategie erarbeitet wird. Diese soll allgemeine Empfehlungen enthalten - ohne dabei die Einzelziele der jeweiligen Länder zu behindern. Dr. Volker Wanek vom GKV-Spitzenverband und Dr. Heidrun Thaiss, Direktorin BZgA sehen im Präventionsgesetz die Chance eine systematische Gesundheitsförderung in Lebenswelten aufzubauen. So gibt es Überlegungen, die bestehende Struktur der Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit weiterzuentwickeln. Diese bieten aufgrund ihrer Expertise im kommunalen Partnerprozess „Gesundheit für alle“ und im Projekt „Gesundheitsförderung in Lebenswelten“ sowohl den Anknüpfungspunkt für die Entwicklung und Sicherung von Qualität als auch für den Ausbau kommunaler Strategien.

Wie kann das Präventionsgesetz auf Landesebene umgesetzt werden?
In Hamburg wird die Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen die Landesrahmenvereinbarung koordinieren. Sie soll sich an den Vorgaben auf Bundesebene orientieren und möglichst bis Januar 2016 fertig gestellt werden. Einzelmaßnahmen der Kassen sollen in Lebenswelten weiterhin möglich sein, genauso wie gemeinschaftliche Aktivitäten (Modellprojekte unter dem Dach der HAG). Auch die kassenübergreifende Projektförderung (HAG-Projektfördertopf) wird fortgesetzt und ggf. ausgebaut. Zur Umsetzung der LRV soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden. Dafür könnte die HAG die Geschäftsstelle bilden. Der jährlich im Rahmen der bisherigen Landespräventionsstrategie „Pakt für Prävention“ stattfindende Kongress soll als beratendes Forum zur Umsetzung der LRV fungieren.
Als Träger der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg könnte die HAG gleichzeitig die operative Einheit auf Landesebene für den BZgA-Auftrag bilden. So kann die Verbindung zwischen Bundes- und Landesaktivitäten gewährleistet werden.

Der Zeitplan ist straff ... aber bis Januar 2016 sollen alle Vereinbarungen getroffen sein, damit das Gesetz zur Wirkung kommen kann.

Weitere Infos zum PrävG

 

HAG-Projektförderung

Für das letzte Quartal 2015 stehen noch Mittel für gesundheitsförderliche Kleinprojekte zur Verfügung.
Gerne fördert die HAG auch gesundheitsfördernde Angebote rund um die Themen Ernährung, Bewegung und seelisches Wohlbefinden in Flüchtlingsunterkünften. Diese sollten mit "fördern & wohnen" abgestimmt bzw. verbunden sein. Aufgrund der aktuellen Lage werden Projektanträge in diesem Bereich kurzfristig und unabhängig von den Antragsfristen beschieden.

Wir beraten Sie gerne!

 

Leben mit Demenz

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HAG koordiniert Landesinitiative

Ab Oktober 2015 übernimmt die HAG die Koordination der Landesinitiative Leben mit Demenz. Im September 2012 hat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gemeinsam mit vielen Partnern die Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige in der Hansestadt. Es gibt schon eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihres sozialen Umfelds (http://www.hamburg.de/demenz/), dennoch bestehen weitere Handlungsbedarfe. Innovative Maßnahmen sollen umgesetzt, bestehende Angebote koordiniert sowie übersichtlich dargestellt und bekannt gemacht werden.

s.a. http://www.hamburg.de/landesinitiative-leben-mit-demenz/

 

Hamburger Grundschulen profitieren auch weiterhin vom „Ernährungsbaukasten“

Der BKK-Landesverband NORDWEST macht es möglich: Er finanziert das von der HAG entwickelte und von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützte ernährungspädagogische Angebot „Ernährungsbaukasten“ für weitere drei Schuljahre exclusiv. Neues Zuhause ist der Verein Ernährungsbaukasten – Verein zur Förderung ernährungspädagogischer Angebote e. V. Die in den Schulen bekannten Mitarbeiterinnen werden auch weiterhin die sieben handlungsorientierten Module – vom „Klassenfrühstück“ bis zur „Ernährungsweltreise“ in Hamburger Grundschulen durchführen.

 

Landesrahmenvereinbarung

Landesrahmenvereinbarung

icon: dokument Landesrahmenvereinbarung

 

Presseerklärung

zur Landesrahmenvereinbarung

icon: dokument Presse zur Landesrahm...

 

Eindrücke von der Klausurtagung des HAG-Vorstands

 

Infoveranstaltung zum Präventionsgesetz

 
 

HAG

 
Aktualisiert am: 11.01.17