Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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Standorte

Steckbriefe der lokalen Vernetzungsstellen

Die Arbeit der lokalen Vernetzungsstellen für Gesundheitsförderung wird hier für die einzelnen Standorte in Form von Steckbriefen vorgestellt. Diese geben Antworten zu folgenden Themen:

 
  • Welche Ziele, Meilensteine und Maßnahmen kennzeichnen die Arbeit am Standort?
  • Wie wird die Koordination und Kooperation vor Ort gestaltet, wie wird finanziert und wie wird die Dokumentation gestaltet?
  • Welche (gesundheitsförderlichen) Wirkungen können berichtet werden?
  • Welche Gelingensfaktoren und Stolpersteine sind für die Arbeit zentral?
 

Standorte (Stand Dezember 2018)

icon: dokument Altona-Altstadt [pdf-Dokument 173 kb]

 
  • Gesund in Eimsbüttel (folgt 2019)
 

Anbindung der lokalen Vernetzungsstellen für Gesundheitsförderung

Kommunale Gesundheitsförderung folgt dem Anspruch gesundheitliche Chancengerechtigkeit zu befördern und soll daher vorrangig dort stattfinden, wo Bürger*innen mit geringeren Gesundheitschancen leicht erreicht werden können. Entsprechend arbeiten die lokalen Vernetzungsstellen für Gesundheitsförderung in Stadtteilen/Quartieren mit einem besonderen Entwicklungsbedarf. Der Senat stärkt den sozialen Zusammenhalt in der Stadt, damit Hamburg gerecht und lebenswert bleibt. Dazu dient das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE).

 

Aufgaben der lokalen Vernetzungsstellen

  • Bedarfserhebung, (Weiter)Entwicklung gemeinsame Ziele und Handlungskonzepte (Stadtteilaktivitäten), insbesondere auch zur Förderung der psychosozialen Gesundheit (derzeit zentrales Gesundheitsförderungsziel der Landesrahmenvereinbarung Hamburg)
  • Entwicklung stadtteilbezogener Gesundheitsförderungskonzepte
  • (Weiter)Entwicklung Integrierter Handlungskonzepte zur Gesundheitsförderung IKS (Gesundheitsförderungs- und Präventionsketten)
  • Beteiligung der Bürger*innen für mehr Gesundheitsförderung
  • Beratung zur Antragstellung für Mikroprojekte (Regional- und Verfügungsfonds)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Informationen für Akteure / Bürger*innen)
  • Kollegialer Erfahrungsaustausch zwischen den lokalen Vernetzungsstellen für Gesundheitsförderung
  • Vorlage eines jährlichen Berichtes
 

Die Aufgaben werden durch Kooperationsvereinbarungen (z.B. mit Bezirksämtern), Verträge oder Zuwendung (mit freien Trägern) geregelt.

Die Bezirksämter Hamburg Mitte und Nord sind Träger jeweils einer lokalen Vernetzungsstelle für Gesundheitsförderung. Alle anderen sind organisatorisch bei freien Trägern (z.B. von Stadtteilzentren, Bürgerhäusern oder von Einrichtungen der Stadtentwicklung) angebunden.

Die lokalen Vernetzungsstellen für Gesundheitsförderung erarbeiten in einem Netzwerk von Stadtteilakteuren sowie Stadtteilgremien (z.B. Stadtteilbeirat, Luruper Forum, Regionalkonferenz Rothenburgsort) Maßnahmen und Angebote. Stadtteilakteure sind beispielsweise Kitas, Schulen, Elternschulen, Sportvereine, Senior*inneneinrichtungen, Träger der Jugendhilfe, Einrichtungen für Migrant*innen, Beratungsstellen u.a. Auch das Engagement engagierter Akteure vor Ort trägt dazu bei, dass die Angebote der lokalen Vernetzungsstellen für Gesundheitsförderung in der Bevölkerung vor Ort bekannt sind und wahrgenommen werden.

Die lokalen Vernetzungsstellen streben an, Angebote möglichst unter Beteiligung der Bewohner*innen zu entwickeln und niedrigschwellig auszugestalten. In der Regel werden Angebote für Bürger*innen in allen Lebensphasen angeboten. Beispiele sind: Stressbewältigungsangebote, die beispielsweise durch geschulte Stadtteillots*innen (elbmütter und elbväter) an Bewohner*innen weitergegeben werden, Bewegungsangebote wie Nordic Walking, Fitnessdays und Laufangebote sowie Ernährungskurse mit verschiedenen Schwerpunkten.

 
Josephine Göldner
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Soziale Lage

 
Aktualisiert am: 01.02.19