Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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Neues von der Koordinierungsstelle für Gesundheitliche Chancengleichheit

Die Struktur der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) wird im Rahmen des Präventionsgesetzes PrävG gestärkt. Bei der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) stehen damit zukünftig zwei Personalstellen für diese Arbeit zur Verfügung. Die bisherige paritätische Finanzierung durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) wird abgelöst. Zukünftig erfolgt die Förderung im Auftrag des GKV Spitzenverbandes durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), ab 2017 wird der Anteil der GKV auf 1.5 Personalstellen erhöht. Die Förderung des Landes wird auf eine halbe Personalstelle aufgestockt.

Entsprechend der im PrävG erstmals gesetzlich definierten Aufgabe wird das Lebensumfeld selbst zum Gegenstand gesundheitsförderlicher Veränderungen. In Hamburg soll die kommunale Gesundheitsförderung besonders bei Menschen in belasteten Lebenslagen weiterentwickelt werden. Dazu wird hamburgweit verstärkt für den Ausbau von Gesundheitsförderungs- und Präventionsketten sensibilisiert und Akteure werden praxisnah zum Thema Qualitätsentwicklung unterstützt. Weitergeführt wird zum Beispiel die intersektorale Zusammenarbeit zur Gesundheitsförderung bei Menschen in prekären Lebenslagen wie in Wohnungslosigkeit. Die an der HAG angesiedelte Koordinierungsstelle KGC wird kontinuierlich daran arbeiten, vorhandene Gesundheitsprogramme und -strategien zusammen zu führen und zu stärken. Die Geschäftsstelle Landesrahmenvereinbarung Hamburg gemäß §20f SGB V PrävG ist in die Aktivitäten der KGC in Hamburg eingebunden.

 

Highlight-Bericht 2015 der Koordinierungsstelle für Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hamburg

Jedes Jahr veröffentlicht der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit beispielhafte Aktivitäten einzelner Koordinierungsstellen in den Highlight-Berichten.

Die Koordinierungsstelle Hamburg widmete sich in 2015 u.a. besonders dem Thema "Gesundheitschancen von wohnungslosen Menschen verbessern".
Im Rahmen des Arbeitskreises „Wohnungslosigkeit und Gesundheit“ wurde/n Veranstaltungen zu den Themen psychische Gesundheit, Pflege, Sterben und Trauer durchgeführt, an Expertengruppen mitgewirkt, eine Broschüre erarbeitet und die KGC Hamburg wurde für ihr Engagement mit einem Bundespreis ausgezeichnet.

Den gesamten Highlight-Bericht 2015 finden Sie hier.

 

Kommunaler Partnerprozess - Umbenennung in "Gesundheit für alle"

Bis Herbst 2015 konzentrierte sich der kommunale Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle“ vor allem auf die Gesundheitsförderung im Bereich Kinder und Jugendliche.
Am 24.11.2015 wurde die Erweiterung des kommunalen Partnerprozesses auf alle Lebensphasen und seine Umbenennung in „Gesundheit für alle“ offiziell beschlossen.

 

Der Regionale Knoten heißt jetzt „Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg“

Beim 10. Kooperationstreffen „Gesundheitliche Chancengleichheit“ am 29. November 2012 in Münster wurde die Umbenennung beschlossen. Auch das Gesamtnetzwerk mit seinen 57 Partnern gab sich einen neuen Namen: „Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit“ – ein eingängiger, dem Engagement der Akteure angemessener Name.

Die Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit ist schon immer das Ziel des bundesweiten Netzwerks und der Koordinierungsstellen in den Ländern gewesen, nun findet dieses Ziel sich auch im Titel wieder. Dank der kontinuierlichen Aktivitäten aller Akteure ist es gelungen, den Aspekt der „sozialen Benachteiligung“ allgemein auf die Agenda im Gebiet Gesundheitsförderung und Prävention zu setzen. Der Kooperationsverbund möchte die Zuschreibung „sozial Benachteiligte“ und den möglichen Eindruck von Stigmatisierung vermeiden – mit „Gesundheitlicher Chancengleichheit“ wird die positive und partizipative Perspektive betont und bietet Anschluss an die internationale Diskussion unter dem Titel „Health Equity“.

 

Ansprechpartnerin

Josephine Göldner
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Soziale Lage

 
Aktualisiert am: 19.04.17