Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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2016 - Kooperationsprojekt "Qualitätsentwicklung in Lebenswelten"

Die Strukturen der Zusammenarbeit in den Bundesländern, die seit dem Forschungsprojekt 2014 "Gesundheitsförderung in Lebenswelten - Entwicklung und Sicherung von Qualität" aufgebaut wurden, sollen mit der Weiterführung des Projektes zur Qualitätsentwicklung der Gesundheitsförderung in Lebenswelten verstetigt werden.
Die Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung in den Bundesländern tragen seit 2004 die Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (vormals Regionale Knoten). An diese gut etablierte Struktur wurden und werden die Positionen der Zuständigen für Qualitätsentwicklung und -sicherung in Lebenswelten in den Bundesländern angeschlossen.

 

Zuständige für Qualitätsentwicklung und -sicherung in Lebenswelten in den Bundesländern

  • unterstützen Anbieter gesundheitsförderlicher Maßnahmen sowie Akteure in den (Partnerprozess-) Kommunen fachlich zur Praxis der Qualitätsentwicklung und -sicherung und begleiten diesen Prozess.
  • bieten z.B. Fachveranstaltungen, Qualifizierungen, Beratung und weitere unterstützende Dienste an.
  • bringen die Expertise, das Netzwerk sowie das fachliche Konzept (Good Practice-Ansatz) des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit zum Setting-Ansatz der Gesundheitsförderung ein.
  • sind langjährig erfahren in soziallagenorientierter Gesundheitsförderung und der Sensibilisierung der Fach- und politischen Öffentlichkeit für gesundheitsbezogene Problemlagen sozial benachteiligter Zielgruppen.
  • setzen die nachfolgenden Grundsätze innerhalb der bestehenden Strukturen um und initiieren nur bei Bedarf neue Arbeitszusammenhänge.
 

Ziele der Strukturen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in Lebenswelten

Das Oberziel der Bemühungen um Qualitätsentwicklung und -sicherung in Lebenswelten ergibt sich direkt aus § 20 (1) SGB V: „Die Leistungen [der Krankenkasse] sollen insbesondere zur Verminderung sozial bedingter sowie geschlechtsbezogener Ungleichheit von Gesundheitschancen beitragen.“
Die Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz nach § 20d Abs. 3 SGB V stellen für die Erreichung dieses Ziels die Gesundheitsförderung in Lebenswelten in den Mittelpunkt: „Die alltäglichen Lebens-, Lern- und Arbeitsbedingungen sind von erheblicher gesundheitlicher Bedeutung. Sie werden maßgeblich in den Lebenswelten der Menschen gestaltet. (…) Lebensweltbezogene Prävention sowie Gesundheits-, Sicherheits- und Teilhabeförderung sind ein Beitrag zu größerer gesundheitlicher Chancengleichheit.“ (S. 5, 6)
Dabei wird schon in den „Grundsätzen“ auf die Bedeutung einer guten Angebotsqualität verwiesen: „Präventive und gesundheitsfördernde Leistungen aller Träger müssen einen belegbaren Nutzen haben, allgemein anerkannten Qualitätsmaßstäben entsprechen sowie in fachlich gebotener Qualität und wirtschaftlich erbracht werden.“ (S. 9) Zu den Grundsätzen der Bundesrahmenempfehlungen zählen die Bereitschaft zu ressortübergreifendem Handeln sowie dazu, Maßnahmen aufeinander abzustimmen bzw. bestehende effektive Maßnahmen miteinander zu verzahnen (S.7).

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Simone Nießlein
icon: telefon 040 / 210 9121-69
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Fachtagung der HAG am 24.11.2016

"Gesundheitsförderung vor Ort - Akteure in den Kommunen und Krankenkassen engagieren sich gemeinsam"

zur Dokumentation

 
 

Soziale Lage

 
Aktualisiert am: 06.12.16