Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Kommunaler Partnerprozess

Der kommunale Partnerprozess

Bis Herbst 2015 konzentrierte sich der kommunale Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle“ vor allem auf die Gesundheitsförderung im Bereich Kinder und Jugendliche.
Am 24.11.2015 wurde die Erweiterung des kommunalen Partnerprozesses auf alle Lebensphasen und seine Umbenennung in „Gesundheit für alle“ offiziell beschlossen.

Basierend auf den Handlungsempfehlungen des Kooperationsverbundes hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) 2011 den kommunalen Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle“ initiiert.
Neben dem Kooperationsverbund mit den Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit der Bundesländer sind die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Deutscher Landkreistag sowie das Gesunde Städte-Netzwerk Kooperationspartner in diesem Prozess.

Auf der Internetseite des Kooperationsverbundes werden kommunale Gesundheitsstrategien und Aktivitäten dargestellt. Lokale Akteure, Kompetenzpartner aus den verschiedenen Netzwerken sowie Wissenschaft und Praxis finden hier die Möglichkeit zum Austausch und zur Generierung gemeinsamen Wissens.

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg unterstützt den kommunalen Partnerprozess. Nachdem Hamburg als eine der ersten Kommunen dem Partnerprozess am 30. November 2011 beigetreten ist, gilt es nun, die Handlungsempfehlungen des Kooperationsverbundes auf Hamburger Ebene bekannt und nutzbar zu machen.

 

Handlungsempfehlungen des Kooperationsverbundes

Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ (seit 2012: "Gesundheitliche Chancengleichheit") hat im November 2011 die Handlungsempfehlungen „Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern“ veröffentlicht. Kenntnisse aus über sieben Jahren Engagement in der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen in schwieriger sozialer Lage wurden gebündelt. Eingeflossen sind hierbei besonders Erfahrungen aus über 50 Good Practice-Angeboten.
Die Entwicklung und Umsetzung integrierter Handlungskonzepte in den Kommunen zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitschancen aller Kinder und Jugendlicher in Deutschland ist erklärtes Ziel der Empfehlungen.
Besondere Betonung finden in den Handlungsempfehlungen folgende Aspekte:

 
  • Die Bedeutung der Verzahnung gesundheitsfördernder Angebote im Altersverlauf, sogenannte Gesundheitsförderungs- und Präventionsketten
  • Partizipation, Empowerment, Niedrigschwelligkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Der Setting Ansatz mit seinen verhaltens- und verhältnispräventiven Anteilen
  • Die Gewährleistung von Qualität und Koordination im Bereich Ehrenamt
  • Der Einsatz von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die z.B. einer bestimmten Migrantencommunity angehören oder bereits Teil der Stadtteilstruktur sind
  • Ressourcenorientierte, wertschätzende Haltung gegenüber sozial benachteiligten Familien
  • Integration der Gesundheitsförderung in die Aus-, Fort- und Weiterbildung Professioneller sowie in die Leitbilder von Einrichtungen

icon: dokument Handlungsempfehlungen [pdf-Dokument 564 kb]

 
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Mehr zum Partnerprozess er­fah­ren Sie hier.

 

Neu: Video zum Partnerprozess

Infomationen zum Partnerprozess und dem online-tool finden Sie in dem neu erschienenen Video
unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

 
 

Soziale Lage

 
Aktualisiert am: 09.12.16