Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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BMBF Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien: Wissenschaft und Praxis im Dialog

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Das Forschungsprojekt Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien: Wissenschaft und Praxis im Dialog (KEG) ist ein Teilprojekt von Part Komm Plus - Forschungsverbund für Gesunde Kommunen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Das Forschungsvorhaben ist ein Projekt der Hochschule Esslingen in Kooperation mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG). Des Weiteren beteiligen sich in Hamburg die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und das Bezirksamt Hamburg-Mitte. Die Zusammenarbeit erfolgt in einer Begleitgruppe als Wissenschaft-Praxis Partnerschaft, was bedeutet, dass die verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses gemeinsam abgestimmt und fortlaufend gemeinsam reflektiert werden.

Das Projekt ist im April 2015 gestartet. Die Laufzeit beträgt 3 Jahre.

Zentrale Ziele des Projektes sind:
1. Erkenntnisse über die Zusammenarbeit und Anliegen in der Gesundheitsförderung auf Stadtteilebene gewinnen und damit die (Weiter-)Entwicklung von Integrierten Kommunalen Gesundheitsstrategien (IKS) lokal unterstützen.
2. Gewonnene Erfahrungen zu IKS für die Entwicklung von Transferangeboten für weitere Stadtteile, Bezirke und Kommunen in den beteiligten Bundesländern nutzen.
3. Zur Weiterentwicklung partizipativer Forschung durch die Untersuchung kommunikativer und reflexiver Prozesse in Wissenschafts-Praxis-Partnerschaften beitragen.

In RBO wurde im Jahr 2013 der Aufbau integrierter kommunaler Strategien (IKS), auch Gesundheitsförderungs- und Präventionskette genannt, angestoßen. Ziel dieses Vorhabens war den Zugang und die Passung gesundheitsfördernder Angebote insbesondere für Menschen, die in belasteten Lebenslagen oder von Arbeitslosigkeit betroffen sind, zu verbessern und abzustimmen.

Im Rahmen des Teilprojektes "Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien: Wissenschaft und Praxis im Dialog (KEG)" steht nun der Auf- und Ausbau dieser Gesundheitsförderungs- und Präventionskette im Fokus. Gemeinsam soll der Frage nachgegangen werden, welche förderlichen und welche hemmenden Faktoren die Entwicklung beeinflussen.

Zur Erhebung der Daten wurden Interviewleitfäden entwickelt. Diese basieren auf der Methode des Appreciative Inquiry (AI), bei der es darum geht positive Erfahrungen in den Mittelpunkt zu stellen, um darauf aufbauend Veränderungen anzustoßen. In dem partizipativ angelegten Prozess der Erhebung haben zunächst die Mitglieder der Begleitgruppe des Projektes Interviews mit Fachkräften aus dem Sozial- und Gesundheitswesen in RBO geführt, die sich aktiv an der Umsetzung der Gesundheitsförderungs- und Präventionskette beteiligen oder beteiligt haben. Im Anschluss wurden drei Bewohnerinnen aus dem Stadtteil RBO methodisch und fachlich geschult, um Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern zu führen, die entweder Elternteil von mindestens einem Kind im Alter zwischen null und zehn Jahren oder Großeltern sind.

Die Ergebnisse der Erhebung werden laufend ausgewertet, in der Begleitgruppe reflektiert und im Anschluss an die Erhebungsphase so aufbereitet, dass sie für die kommunalen Gremien, die beteiligten Stadtteile und weitere Kommunen nutzbar sind. Hierfür werden Handlungsvorschläge erarbeitet und die Informationen und Ergebnisse des Projektes der Öffentlichkeit im Rahmen von Fachveranstaltungen und wissenschaftlichen Publikationen zugänglich gemacht.

 

Ansprechpartnerin

Petra Hofrichter
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Repsoldstraße 4
20097 Hamburg
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PartKommPlus

BMBF_PartKommPlus_Uebersicht

Der Forschungsverbund PartKommPlus untersucht mit dem Ansatz der Partizipativen Gesundheitsforschung, wie integrierte kommunale Strategien der Gesundheitsförderung erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden können.

 

Partizipativ forschen für einen gesunden Stadtteil

Artikel zum Thema partizipative Forschung und Vorstellung des Projektes KEG in Stadtpunkte 1/2016, S. 4-6

icon: dokument Artikel Stadtpunkte 0...

 

PartKommPlus auf dem Kongress Armut und Gesundheit 2016

In Rahmen des Kongresses Armut und Gesundheit wurde das Thema integrierte kommunale Strategien, die Partizipation in der kommunalen Gesundheitsförderung und der Forschungsansatz der partizipativen Gesundheitsforschung diskutiert.

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Soziale Lage

 
Aktualisiert am: 09.12.16