Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: Schule, Foto Infinite XX, Fotolia.com
Navigation Überspringen
 

Preisverleihung 2013

Motto 2012/2013: Nachhaltige Schulverpflegung - uns schmeckt´s

Grundschule Müssenredder

Ein „Klima-Frühstück“, die Aktion „Schulapfel“, Projekte zu Fairem Handel und regionalen Produkten, Eltern und Kinder kochen gemeinsam, Schülerinnen und Schüler hegen und pflegen ihre Schulgärten oder ein Fotowettbewerb zum gesunden Pausenbrot: das ist eine kleine Auswahl an Aktivitäten und Projekten, für die 28 Schulen als „Gesunde Schule 2012/2013“ geehrt wurden.

Die Auszeichnungen übergaben Gesundheitsstaatsrätin Elke Badde und die HAG-Vorsitzende Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer im Rahmen eine Feierstunde im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung am 24. September.
Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAG) hat mit der Ausschreibung zum 15. Mal Hamburger Schulen dazu aufgerufen, sich für Gesundheit stark zu machen. Das Motto: „Nachhaltige Schulverpflegung – uns schmeckt’s!“.
Besonders geehrt wurde in diesem Jahr die Grundschule Müssenredder: Sie erhält bereits zum zehnten Mal die Auszeichnung!

Zu Beginn der Auszeichnungsveranstaltung trat der Schulchor der Bandwirker Straße auf und sang die Lieder „Spaghetti, Konfetti“ und „Sing mit mir“.
Während der Auszeichnung stellte die Schule Müssenredder ihr System der „Ballonklassen“ vor: Die Schüler und Schülerinnen werden anfangs nicht in festen Klassenverbänden eingeschult, sondern lernen sich in Form von wechselnden Ballongruppen untereinander gut kennen. Nach ein paar Wochen werden die Klassen dann zusammengesetzt.
Nach der Vergabe der Auszeichnungen wurde das Musik-Video „Neben der Spur“ des Projekts Superklasse vorgestellt, das von und mit Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Lurup produziert wurde.
Im Anschluss an die Auszeichnungsveranstaltung fand die Messe „Pakt für Prävention“ statt. Hier präsentierten die Grundschule Islandstraße, das ReBBZ Wandsbek Nord (ehem. Anne Frank Schule), die Stadtteilschule Lurup sowie das Hansa Gymnasium Bergedorf ihre Aktivitäten zur „Gesunden Schule 2012/13“.

 

Schule Bandwirkerstraße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Im Rahmen der Projektwoche „Gesunde Ernährung“ haben die Schüler/-innen gesunde Spieße zubereitet. Weiterhin haben Kinder für ihre Eltern ein ausgewogenes „Elternfrühstück“ zubereitet und es wurden Elternbriefe zum Thema „gesundes Pausenfrühstück“ verteilt.
  • Bewegungsförderung: An Vor- und Nachmittagen wird eine Vielzahl von Sportkursen angeboten. Einmal pro Woche gibt es einen Psychomotorik-Tag.
  • Psychosoziale Gesundheit: Im Rahmen der Kinderkonferenz lernen die Schüler/-innen Mitbestimmung, Demokratie und die Grundsätze des Zusammenlebens. Neu eingeführt wurden Streitschlichter in der Pause und Stopp- Projekttage.
 

Grundschule Franzosenkoppel

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Im Laufe des Schuljahrs hat sich die Schule einen neuen Caterer gesucht. Es wird sehr auf die Regionalität und Saisonalität der Produkte geachtet. Mittags essen Schüler/-innen, Lehrer/-innen und Erzieher/-innen alle gemeinsam. Anschließend können die Kinder das Essen mit Hilfe von farbigen Murmeln bewerten.
  • Psychosoziale Kompetenz und Persönlichkeitsentwicklung: Die Schüler werden zum Ende des Vormittags in 6er- Gruppen eingeteilt, um die emotional-sozialen Kompetenzen zu fördern. Im Rahmen der Inklusion wurde die FINK-Gruppe für verhaltensauffällige Kinder gegründet.
  • Bewegungsförderung: Seit 2011 nimmt die Schule an dem Projekt „Bewegte Schule“ teil. Es gibt fächerübergreifende Sportprojekte wie zum Beispiel Crosslauf, Bunter Rasen oder die „Zu Fuß zur Schule“ Woche. Ein umfangreiches sportliches Pausenangebot umfasst unter anderem vielfältige Klettermöglichkeiten, ein Spielcontainer oder Tanzangebote.
 

Grundschule Kichdorf

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Im Rahmen des GBS-Models wurde die Schulverpflegung nach DGE-Standard geplant. Bei der Planung der Mahlzeiten wurde sehr darauf geachtet, dass regionale Produkte verwendet werden und auch kulturelle Aspekte wurden bei der Menüwahl berücksichtigt.
  • Gewaltprävention: Es wurden Module des Programms „Fit und stark“ durchgeführt. Hier liegt der Fokus auf der Befähigung der Kinder eigene Gefühle zeigen und darstellen zu können und die Gefühle anderer wahrnehmen zu können.
  • Bewegungsförderung: Im Rahmen der Psychomotorik finden Ballett und Musical Kurse nachmittags statt.
 

Grundschule Luruper Hauptstraße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule hat einen Caterer ausgewählt, der auf die Regionalität und Saisonalität der verwendeten Produkte achtet. Es wurde eine Aufwärm- und Verteilerküche samt Mensa gebaut. Weiterhin wurde mit dem Personal des Caterers vereinbart, dass keine Süßigkeiten an die Schüler/-innen verkauft werden.
  • Persönlichkeitsentwicklung: Unter Mitwirkung externer Jugendhilfeträger werden bestehende und neue Elemente zu einem Curriculum zusammengeführt. Es entstehen Trainingsprogramme im Bereich des sozialen Lernens.
  • Bewegungsförderung: Es wird ein umfangreiches Sportangebot am Nachmittag angeboten. Einige Kurse werden auch von Trainer/-innen des SV Lurup geleitet und die Kinder können nach Beendigung der Schulzeit in dem Verein Mitglied bleiben. Der Weg zu den außerschulischen Angeboten wird zu Fuß bestritten.
 

Schule Am Sooren

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule hat ihr vielfältiges Angebot um einen Gartenkurs erweitert. Die Schüler/-innen können nun im Schulgarten ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen. Dieses wird später gemeinsam zubereitet und verzehrt. In einem Kochprojekt mit Kindern und Eltern lernen die Kinder die Zubereitung von Lebensmitteln.
  • Gestaltung des Schullebens: Es wurde ein Klimaschutzplan für die Schule entwickelt, der täglich Anwendung findet. Im Unterricht werden die Themen „Fair trade“ und „Globalisierung“ behandelt und kritisch beleuchtet. Es wurden Vor- und Nachteile des öffentlichen Nahverkehrs besprochen und die Schüler/-innen konnten eine Fahrradprüfung absolvieren.
  • Bewegungsförderung: Das Projekt „Muuvit“ hatte zum Ziel eine Verbindung zwischen Erdkunde und Bewegung zu schaffen. Durch ihre Bewegungszeiten erreichten die Schüler/-innen Punkte, die auf ihre Reiserouten umgerechnet wurden. Die teilnehmende Klasse gewann durch ihr Engagement einen Stadionbesuch beim HSV.
 

Schule Charlottenburger Straße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule hat ihre bereits auf Bio-Produkte orientierte Schulverpflegung ausgebaut und bietet nun auch Bio- Fleisch aus der Region an. Einige Klassen nahmen an den Modulen des Ernährungsbaukastens teil.
  • Psychosoziale Kompetenz: Es besteht eine Kooperation mit der AOK im Projekt „Gesund macht Schule“. Neue Unterrichtsmaterialen werden innerhalb des Projekts bearbeitet und die bereits vorhandene pädagogische Insel wird ausgebaut. Es wurden zusätzlich drei Senior- Partner- in- school Mitarbeiter/-innen eingestellt und die Schule veranstaltete Eltern- Fortbildungen zum Thema „Wie schütze ich mein Kind richtig?“.
  • Bewegungsförderung: Alle Klassen nahmen am „Hamburger Pracours“ teil. Anschließend geschah eine gezielte Förderung der Kinder, die beim Parcours Defizite aufwiesen. In den Maiferien bot die Schule ein kostenloses Bewegungsangebot an, welches von der Techniker Krankenkasse finanziert wurde.
 

Schule Ernst-Henning-Straße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule hatte ihr Ganztagskonzept von Anfang an unter Berücksichtigung von gesundheitsförderlichen Aspekten strukturiert. Die Speisenzusammensetzung orientiert sich an dem DGE-Standard. Die Mittagspause ist gestaffelt, sodass die Kinder noch genügend Zeit für andere Aktivitäten haben.
  • Gestaltung des Schullebens: Alle Kinder erhalten zu Schulbeginn ein Logo- T-Shirt und lernen das Schullied „Prima-Klima-Lied“. Es gibt an der Schule ein Schülerparlament welches regelmäßig tagt und an Entscheidungen beteiligt wird.
  • Förderung der Sozialkompetenz und Inklusion: Einzelne Projekte werden unter dem Mitwirken der Schüler/-innen in die Ganztagsstruktur integriert. Das Projekt „Prima Klima“ (seit 2006) wird gemeinsam mit Eltern und Lehrer/-innen gestaltet. Weiterhin wird an der Schule das Projekt „ PEER EDUCATION“ durchgeführt.
 

Schule Iserbrook

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Der Caterer der Schule achtet auf Regionalität und Saisonalität. Die zubereiteten Mahlzeiten werden an die einzelnen Tische verteilt und die Schüler/-innen essen im Klassenverband. Die einzelnen Klassen dürfen reihum das Mittagessen für eine Woche planen.
  • Bewegungsförderung: Bereits seit 3 Jahren ist der Schulzirkus fester Bestandteil des Schullebens, ca. 45 Schüler/-innen trainieren an 2 Tagen pro Woche gemeinsam mit Zirkeltrainern und Lehrkräften. Hierdurch werden die motorischen Fähigkeiten und die Konzentration gefördert.
  • Gestaltung des Schullebens: Das Programm „Faustlos“ wird weiter geführt und die Schüler/innen befolgen die „STOPP-Regel“. In einer Kiste werden Steine gesammelt, die jeweils ein glückliches Erlebnis der Kinder darstellen. Ist diese Kiste voll, bekommen die Kinder eine Überraschung.
 

Grundschule Islandstraße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Bei der Schulverpflegung wird sehr auf gesundes und frisches Essen geachtet in Anlehnung an den DGE-Standard. Die Zubereitung erfolgt im „Cook and Chill“-Verfahren. So wird die ernährungsphysiologische Qualität des Essens sichergestellt.
  • Ernährungsbildung: Um die Schulverpflegung in den Alltag zu integrieren, wurden einige theoretische Grundlagen des Projektes „Klasse 2000“ übernommen. Geschulte Fachkräfte unterstützen die Schule mit vielen praktischen Übungen, Experimenten und Materialien und begeistern die Kinder zum Mitmachen.
  • Bewegungsförderung: Es stehen den Schüler/-innen vor- und nachmittags vielfältige Bewegungs- und Wettkampfangebote zur Verfügung. Im Rahmen des Aktionstages in Kooperation mit der AOK fand eine 90- minütige Trainingseinheit für alle Schüler/-innen der 3. Klassen mit zwei HSV- Handballprofis statt.
 

Schule Schnuckendrift

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Mehrere Caterer wurden kontaktiert um gesundes und täglich frisches Essen anbieten zu können. Beim Mittagessen wird das Essen in Schalen auf dem Tisch serviert. Die Schüler/-innen können im Schulgarten Obst und Gemüse anbauen.
  • Nachhaltigkeit im Alltag: Durch Projekte wurden die Kinder für das Thema Klimaschutz und bewusster Umgang mit Strom und Wärmeenergie sensibilisiert. Es wird versucht Energie- und Heizkosten zu sparen. Die Schule achtet intensiv auf Müllvermeidung, Mülltrennung und Altpapierrecycling. Jedes Jahr nehmen die Schüler/-innen rege an der Aktion „Hamburg räumt auf“ teil.
  • Bewegungsförderung: Einmal pro Woche werden Heide- und Waldspaziergänge gemacht. Es werden die Schulwege aller Schüler/-innen erkundet und alle dritten Klassen absolvieren den Fahrradführerschein.
 

Schule Scheeßeler Kehre

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule hat sich für einen neuen Caterer entschieden. Bei der Menüzusammenstellung wird der DGE-Standard berücksichtigt und es werden nur regionale und saisonale Produkte verwendet. Weiterhin stellt die Schule den Schüler/-innen täglich frisches Obst und Gemüse zur Verfügung.
  • Persönlichkeitsentwicklung/ Psychosoziale Kompetenz: Die Schüler beschlossen während einer Kinderkonferenz die Anschaffung von neuem, attraktiverem Spielzeug. Gemeinsam mit den Eltern wurde das Spielzimmer neu eingerichtet. Nun ist das Spielzeug leicht zugänglich und kann auf einfache Weise aufgeräumt werden.
  • Bewegungsförderung: Seit 2013 gibt es ein Motorikzentrum im Bewegungsraum. Vor der Erstnutzung geschieht eine ausführliche Einweisung in Kleingruppen. Klettertuch, Schwung- oder Sprungtücher können wahlweise angebaut werden.
 

Schule Müssenredder

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule veranstaltete ein „Klima-Frühstück“ mit Schüler/-innen und Eltern, es wurden unter anderem „Bunte Spieße“ hergestellt. Im Rahmen einer AG wurde ein neues Konzept für ein gesundes Frühstück erarbeitet.
  • Förderung der Mobilität: In Form eines Geschicklichkeitsparcours machen die Kinder Übungen für den Straßenverkehr im Rahmen vom Motto „Zu-Fuß-zur-Schule“.
  • Gesundheit des Personals: Es wurde eine Gefährdungsanalyse zum Thema „psychische Belastungen an Schulen“ durchgeführt. Anschließend wurde ein verbindliches Regelwerk zu pädagogischen Fragen des Kollegiums erarbeitet.
 

ReBBZ Wandsbek Nord (ehem. Anne Frank Schule)

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schüler/-innen aus verschiedenen Klassenstufen bieten in der Pause im Kiosk einen wechselnden Imbiss an. Hier wird vorzugsweise Obst und Gemüse der Saison angeboten und es wird darauf geachtet, dass unnötiger Müll vermieden wird. Es fand eine Schulung in der Produktion und Aufzucht von Kulturpflanzen statt die im Kiosk verwendet werden. Die Schüler/-innen haben ein Kochbuch erstellt, welches nach Jahreszeiten gegliedert ist und welches regionale und saisonale Produkte berücksichtigt. Dieses Kochbuch wird stetig durch weitere Rezepte ergänzt.
  • Gewaltprävention: Die Schule hat ein umfangreiches Konzept erarbeitet um Gewalttaten frühzeitig entgegen zu wirken. Ein umfangreiches Pausenangebot zum Stressabbau ist vorhanden und es wird ein Deeskalationstraining für die 7. und 8. Klassen angeboten. Verschiedene Projekte wurden durchgeführt um den Schüler/-innen beispielsweise alternative Verhaltensweisen anstelle von Gewalt aufzuzeigen.
  • Suchtprävention: Die Schule hat bereits zum 16. Mal an dem Wettbewerb „be smart, don’t start“ teilgenommen. Die Schüler/-innen erstellten gemeinsam Plakate mit dem Schwerpunkt „Gefahren vom Rauchen“. Es wurde weiterhin eine Sammlung für eine attraktive Freizeitgestaltung erstellt. Im Mathematikunterricht wurde errechnet, wie viel Geld durch Nichtrauchen gespart werden kann.
 

Erich Kästner Schule

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Rhythmisierung des Schulalltags wurde dahingehend verändert, dass nun auch die Sekundarstufe II am Mittagessen teilnehmen kann. Weiterhin wurde ein Hygiene-Seminar absolviert, sodass die von der Schule selbst hergestellten Speisen auch im Schulkiosk verkauft werden können.
  • Ernährungsbildung: Die 8. Klassen nehmen an dem Projekt „Indien und Fair Trade“ teil und dieses Projekt wurde auch in das Projektcurriculum aufgenommen. Die Schüler/-innen lernen gemeinsam über die Themen Globalisierung und fairer Handel. Für das nächste Schuljahr ist geplant, den Projektunterricht in der Primarstufe zu etablieren.
  • Partizipation und Kooperation: Es wurde ein Schulleiterworkshop zum Thema „Bedingungen für das Gelingen von gesunder, schmackhafter und nachhaltiger Schulverpflegung“ durchgeführt.
 

Gyula Trebitsch Schule

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Beim Mittagessen wird auf eine ökologisch wertvolle Zusammensetzung des Essens und auf die Vorlieben der Schüler/-innen geachtet. In der Pause werden Äpfel von regionalen Anbietern im Rahmen der Aktion „SCHULAPFEL“ verteilt.
  • Bewegungsförderung: Die Schule trägt das Qualitätssigel „Sportbetonte Schule“ und nimmt in diesem Rahmen an diversen außerschulischen Wettkämpfen teil. Weiterhin gibt es ein umfangreiches Sportangebot in den Pausen und einen Sportgeräte-Ausleih.
  • Psychosoziale Kompetenz/ Persönlichkeitsentwicklung: Es gibt einen Beratungsdienst für die Lehrkräfte zur Unterstützung beim sozialen Lernen sowie einen Beratungsdienst für Schüler/-innen in Fragen des sozialen Miteinanders. Streitschlichter werden in den unteren Klassenstufen ausgebildet. In der Einstiegswoche werden im Klassenverband Umgangsregeln erarbeitet.
 

Katholische Schule Neugraben

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Täglich wird gemeinsam gefrühstückt und die Brotdosen werden kontrolliert. Es wird darauf geachtet, dass möglichst nur gesunde Lebensmittel in die Schule mitgebracht werden.
  • Gewaltprävention: Das Programm „Faustlos“ wird im Grundschulbereich durchgeführt. An der Schule gibt es weiterhin ein Streitschlichterprogramm. Patenschaften zwischen der Sekundarstufe und der Grundschule bestehen und in diesem Rahmen machen die Klassen gemeinsame Ausflüge oder Projekttage.
  • Gestaltung des Schullebens: In der Pause stehen den Schüler/-innen Spielgeräte, Rückzugsmöglichkeiten, Sportaktivitäten oder auch Musik zur Verfügung. Der Spielplatz wurde erweitert und die Wandelgänge wurden von Schülern der 6. Klasse nach Hundertwasser gestaltet.
 

Otto-Hahn-Schule

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule hat den Caterer gewechselt, nun stehen mehr verschiedene Speisen zur Verfügung. Die Beilagen werden vor Ort zubereitet und es werden regionale Produkte verwendet. Im Bistro werden keine Süßigkeiten oder zuckerhaltige Getränke mehr verkauft.
  • Gewaltprävention: Das Streitschlichterprogramm wurde um den Themenschwerpunkt „Cybermobbing“ ergänzt. Zum Entspannen und Abreagieren stehen den Schüler/-innen das Mädchen-Café und der Jungsraum zur Verfügung. Es wurde eine Anti-Mobbing-Woche durchgeführt, in der verschiedene Mobbing-Situationen beleuchtet wurden.
  • Suchtprävention: Die Klasse 8 f hat erfolgreich an dem Wettbewerb „Be smart, don’t start“ teilgenommen.
 

Schule Marckmannstraße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule entwickelte einen Fragebogen zur Erfassung der Qualität des Mittagessens. Anschließend wurden die Fragebögen anhand der DGE- Checkliste ausgewertet, die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend.
  • Bewegungsförderung: Es wurde eine Fahrrad-AG gegründet, außerdem nehmen die Schüler in wechselnden Gruppen wöchentlich am Schwimmunterricht teil. Zum Schwimmunterricht gehören auch das Thema Körperpflege und eigenständiges An- und Ausziehen. Zusätzlich wird wöchentlich eine Schwimm-AG für besonders leistungsstarke Schwimmer angeboten.
  • Stressbewältigung: Einmal pro Monat können die Schüler/-innen eine kostenlose Behandlung von erfahrenen Osteopathinnen in Anspruch nehmen. Zudem lernen die Schüler/-innen gezielte Übungen zur Stärkung der Muskeln und des Bindegewebes.
 

Stadteilschule Barmbek, Abt. Fränkelstraße

  • Nachhaltige Schulverpflegung; Das Verpflegungskonzept wurde von den Schulköchen neu überarbeitet. Nun wird das Mittagessen auch mit vegetarischen Alternativen und Salat angeboten. Am Schulkiosk wurde das Süßigkeiten Angebot stark reduziert und es stehen gesündere Alternativen wie Obst, Milchreis oder belegte Brötchen zur Verfügung.
  • Gestaltung des Schullebens: Jede/r Schüler/-in führt ein „Dankbarkeitstagebuch“ in welchem er seine Stärken und Schwächen festhält. Hier können die Schüler/-innen ihre Entwicklungsfortschritte anschließend nachvollziehen.
  • Ernährungsbildung: Während der Mittagspause werden an einem Monitor Quizfragen gezeigt. Diese Fragen sind überwiegend bildhaft gestaltet und behandeln unter anderem bekannte und unbekannte Obst- und Gemüsesorten. Das Kind, welches die Antwort als erstes weiß, bekommt einen kleinen Preis.
 

Stadtteilschule Helmuth Hübener

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Der Standort Benzenberg wurde umgebaut, nun gibt es ein Selbstbedienungsbuffet. Die Klassen und Lehrer/-innen essen gemeinsam zu Mittag und es wurde eine Befragung der Schüler/-innen, Lehrer/-innen und Eltern zur Ernährungssituation durchgeführt.
  • Ernährungsbildung: Durch Kurse und Projekte wird den Schülern das Thema „gesunde Ernährung“ vermittelt. Das interdisziplinäre, ambulante „Rallye Energy“ Programm wurde konzipiert für übergewichtige Kinder, Jugendliche und ihre Eltern zur Optimierung der Ess- und Bewegungsgewohnheiten. Hier werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und erlernt.
  • Gewaltprävention: Im Rahmen des Projekts „Civilcourage“ erlernten die Schüler/-innen ein selbstsicheres und beschwichtigendes Verhalten in Konfliktsituationen. Es wurde ein Deeskalationstraining durchgeführt für eine einheitliche Vorgehensweise bei Aggressionen und Gewalt.
 

Stadtteilschule Lurup

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Es wurde ein Fragebogen zur Qualität und Quantität des Essens erstellt und anschließend ausgewertet. Daraufhin erfolgte eine Neuabsprache mit dem Caterer, nun gibt es ein Salatbuffet.
  • Bewegungsförderung: Die „bewegte Mittagspause“ wurde eingeführt. Es gibt neue Spielgeräte und die Turnhallen sind während der Mittagspause unter Betreuung geöffnet. Weiterhin hat die Schule das Angebot von Spiel- und Sportgeräten unter dem Motto „bewegter Pausenhof“ erweitert.
  • Gestaltung des Schullebens: Es wurde die „Bewegungsuhr“ eingeführt, damit in Zukunft keine Veranstaltungen mehr verpasst werden. Am Anfang des Schuljahres bekommt jedes Kind eine Papp Uhr. Von dieser Uhr ist abzulesen, welche Aktivitäten im jeweiligen Monat anstehen.
 

Stadtteilschule Süderelbe

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die bisherige gesunde und regional orientierte Verpflegung wurde beibehalten. Es fand eine erneute Befragung zur Erweiterung des Angebots am Kiosk statt. Daraufhin wurde das Angebot verändert, es werden nun Frozen Joghurts oder Fruchtstückchen angeboten.
  • Ernährungsbildung: Es wird weiterhin die Projektwoche „gesunde Ernährung“ mit allen fünften Klassen durchgeführt. Im Folgeprojekt „lecker, gesund und preiswert kochen“ für die 6. und 7. Klassen kochen und essen die Schüler/-innen täglich gemeinsam unter alltagsnahen Bedingungen.
  • Bewegungsförderung: Die „Aktive Pause“ mit verschiedenen Spiel- und Sportgeräten bietet den Schülern eine abwechslungs- und bewegungsreiche Pause. Der UNICEF- Sponsorenlauf gilt als fester Bestandteil der Schulstruktur.
 

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Qualität der Bio- Milch wurde von „länger frisch“ auf „nicht homogenisiert“ umgestellt. Weiterhin wird die Milch nun in dunklen Einwegflaschen angeboten, um die Umweltverträglichkeit zu verbessern. Es wird jetzt einmal wöchentlich ein vegetarisches Frühstück angeboten und bei der Wahl des Brötchenbelags wird auf die Esskultur des muslimischen Schülerklientels geachtet.
  • Bewegungsförderung: Im bereitstehenden Spielcontainer werden die Geräte regelmäßig erweitert und verändert. Es wurden speziell Geräte zur Gleichgewichtsschulung angeschafft.
  • Partizipation und Kooperation: Aufgrund der geplanten Umbau- und Sanierungsarbeiten werden die Schüler/-innen stärker miteingebunden. Es wurde ein Beirat gegründet und in Workshops werden die einzelnen Themen bearbeitet.
 

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schülerfirma „Mc Carly“ wurde weiter ausgebaut und es werden Fair Trade Produkte verkauft. Als Pausenfrühstück am Kiosk werden Bio- Lebensmittel, Obst und ungesüßte Getränke angeboten. Ab 13 Uhr gibt es einen Snackverkauf zur Entlastung der Mensa.
  • Bewegungsförderung: Die Tischtennis-AG gewann im Mai 2013 die Bronzemedaille bei den Schulmeisterschaften. Jährlich nehmen die Hockeymannschaften an den Schulmeisterschaften teil, die Mädchenmannschaft fuhr zum Bundesfinale nach Berlin. Jeden Donnerstag gibt es für die Klassen 5-10 Spiel- und Sportangebote im Rahmen der „Aktiven Pause“.
  • Gesundheit des Personals: Jeden Freitag haben die Lehrer/-innen die Möglichkeit zusammen Sport zu machen. Hier werden dann gemeinsam Sportarten wie z.B. Volleyball, Badminton, Yoga oder Fußball gespielt.
 

Gymnasium Corveystraße

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Der momentane Zustand von Mensa und Bistro wurde erfasst um eine Auflistung und Bearbeitung der Probleme möglich zu machen. Lösungsansätze wurden erarbeitet und Qualitätskriterien festgelegt für die zukünftige Schulverpflegung. Daraus resultierte die Verpflichtung eines neuen Mensa- Betreibers.
  • Suchtprävention: Das 8- stündige Projekt „irre menschlich“ wird in allen 10. Klassen durchgeführt. Es soll die Schüler/-innen für die Themen des Erwachsenwerdens sensibilisieren. Weiterhin nahmen die Lehrer/-innen an einer Fortbildung zum Thema „Essstörungen“ teil.
  • Gestaltung des Schullebens: Mit Hilfe des DRKs wurde ein Schulsanitätsdienst eingerichtet. Unter dem Gesichtspunkt der Bewegungsförderung wurden Parcours auf dem Schulgelände eingerichtet.
 

Gymnasium Ohmoor

  • Nachhaltige Schulverpflegung: An drei Nachmittagen in der Woche finden Kochkurse mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen statt. Die Kochkurse starten jeweils mit einer kurzen theoretischen Einführung und abschließend wird gemeinsam gegessen.
  • Ernährungsbildung: Von allen 7. Klassen wurde das Projekt „learning by cooking“ absolviert. Schwerpunkte des Projektes waren das gemeinsame einkaufen und das Kochen sowie die Vertiefung von ernährungsspezifischen Themen zwischen den einzelnen Arbeitsvorgängen. Abschließend wurde das frisch zubereitete Essen gemeinsam verzehrt.
  • Gestaltung des Schullebens: Der Innenhof der Beobachtungs- und Mittelstufe wurde neu gestaltet. In einer ruhigen Ecke wurden Sitzgelegenheiten aufgebaut und es wurden zusätzliche Räumlichkeiten für Gruppen- oder Freiarbeit zur Verfügung gestellt.
 

Hansa Gymnasium

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule nimmt an dem Modelprojekt „regionale Schulverpflegung- regionale Produkte für die Region“ teil. Weiterhin veranstaltete die Schule einen Fotowettbewerb zum Thema „gesundes Pausenbrot“. Hier konnten die Schüler/-innen ihre Pausenbrote kreativ gestalten und bekamen anschließend einen Preis verliehen.
  • Suchtprävention: Die Schüler/-innen konnten freiwillig an einem Wettbewerb zum Thema „NichtRauchen“ teilnehmen. Hier dokumentierten die Schüler/-innen wöchentlich ob sie geraucht haben. Zudem wurde die Veranstaltung vom Vorjahr „Nichtrauchen ist cool“ inhaltlich fortgeführt.
  • Gesundheit des Personals: Nach einer Gefährdungsanalyse durch den BSB erarbeiteten die Lehrkräfte Lösungsansätze unter anderem zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kommunikation und Organisation.
 

Heisenberg-Gymnasium

  • Nachhaltige Schulverpflegung: Die Schule führte Testessen bei verschieden Caterern durch und gab anschließend eine Informationsveranstaltung über die Angebote der einzelnen Anbieter. Es wurde ein neues Konzept für die Schulverpflegung mit dem ausgewählten Anbieter erarbeitet.
  • Gesundheitsförderliche Lebenswelten: Der Spielcontainer wurde mit neuem Spielzeug ausgestattet und ein Tischkicker wurde zur Verfügung gestellt. Für die fünften Klassen wurde ein Pausenraum eingerichtet und die Pausenhalle und Flure wurden mit Stühlen ausgestattet.
  • Suchtprävention: Die Schüler/-innen der 7. und 9. Klassen nehmen an dem Wettbewerb „be smart, don’t start“ teil. Zudem werden die Formen des Rauchens und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken erläutert.
 

Auszeichnung 2012/2013

Hier finden Sie die Präsentation der ausgezeichneten Schulen 2012/2013.

icon: dokument Powerpoint Gesunde Sc...

 

Auszeichnung 2012/2013

Die Auszeichnungen für das Schuljahr 2012/2013 wurden am 24. September 2013, 14.00 bis 15.00 Uhr im LI vergeben. Im Anschluss fand dort die Messe "Pakt für Prävention - Gesundheitsförderung an Hamburger Schule" statt.

icon: dokument LI Messe

 

Galerie

 
 

Schule/Ausbildung

 
Aktualisiert am: 07.10.14