Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Gesunde Schule 2010/2011

„Gemeinsam handeln - für eine gesunde Schule!“

Folgende Schulen wurden ausgezeichnet:

 

Schule am Sooren

  • Partizipation und Kooperation: Verbundsystem Kita – Schule – Hort im Stadtteil: Mit den Trägern der Kinder- und Jugendhilfe werden Projekte im Bereich der Elementarerziehung abgesprochen und koordiniert.
  • Gesunde Schulverpflegung: Projekt “Frühstück für alle!“ - Umsetzung mithilfe von Sponsoren: In allen Klassen werden Obst, Gemüse und weitere Lebensmittel portioniert bereit gestellt. Wasserspender der Aktion „Hamburg Wasser“
  • Ernährungsbildung: Aktive Mitgliedschaft im Projekt „Gesund macht Schule“.
 

Stadtteilschule Barmbek, Standort Fraenkelstraße

  • Partizipation und Kooperation: Kooperation mit Eltern bei der Neugestaltung der Küche, Akquisition von Sponsoren für eine Salatbar, Küchennutzung für Projekte und Events. Kooperation mit Hamburger Sportjugend und Nestwerk e.V. (interregionale Turniere) sowie dem Netzwerk Straßenfußball.
  • Bewegungsförderung: Ausrichter für Straßenfußballturniere, kostenlose Mitgliedschaft in Sportvereinen, nach Schulschluss verschiedene Sport-AGs.
  • Psychosoziale Kompetenz: Unterrichtsfach „Didaktik und Lebenskunst“, in dem die SchülerInnen ihre kognitiven, sozialen und ästhetischen Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern können. Durch das Führen eines Tagebuchs befasst sich jeder Schüler mit den eigenen Stärken und Schwächen.
 

Gymnasium Corveystraße

  • Partizipation und Kooperation: Eltern und Lehrkräfte werden in die Öffentlichkeitsarbeit und in die Umsetzung der „Gesunden Schule“ einbezogen. Gesundheitsförderung nach dem Prinzip „Jung lehrt jung“: Die SchülerInnen wirken aktiv durch Wissensvermittlung an der Gesundheitsförderung mit.
  • Gesundheitstage an der Schule: In Kooperation auch mit außerschulischen Partnern werden Gesundheitstage gestaltet.
  • Förderung der psychosozialen Gesundheit: Fortbildungen zu Themen wie Depression und Essstörungen, neue Pausenverordnung mit längeren Pausen, Lärmreduktion, Verbesserung der Luft- und Lichtverhältnisse.
 

Erich Kästner Gesamtschule

  • Partizipation und Kooperation: Gestaltung eines Raumes zur Oase der Ruhe für die Schüler und Schülerinnen nach einem Konzept der SchülerInnen. Außerdem werden die SchülerInnen am Verpflegungsangebot beteiligt.
  • Ernährungsbildung: Die SchülerInnen lernen Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufe für die Herstellung von Speisen und planen selbstständig deren Durchführung.
 

Ganztagsschule Franzosenkoppel

  • Partizipation und Kooperation: Umfangreiches Kooperationsprojekt im Freizeitbereich der Ganztagsschule mit Hort und Kita.
  • Gesunde Schulverpflegung: Kochkurse für Kinder, Kindern wird über Veränderungen der Atmosphäre Genussfähigkeit nahe gebracht, Erlernen von Bedienen und rücksichtsvollem Benehmen sowie kultureller Werte.
  • Psychosoziale Kompetenz: Lerntherapeutische bzw. systemische Hörtherapie für Kinder mit Hörverarbeitungsschwierigkeiten, Beratung der Eltern, deren Kinder Wahrnehmungsdefizite haben, Kooperation mit der Hamburger Kirche und Jungendhilfe: Eltern erhalten individuell niedrigschwellige Beratung und Unterstützung.
 

Gorch-Fock-Schule Blankenese

  • Partizipation und Kooperation: Dynamischer Kommunikationsprozess an der Schule zwischen Schulleitung, Lehrerkollegium und Eltern, Ausbau des demokratischen Mitbestimmungsrechtes sowie Kompetenzerweiterung der Kinder im „Kinderparlament“.
  • Ernährungsbildung: Kochkurse, Unterrichtseinheiten und Projekte, Wahlpflichtfach Kochen ist Bestandteil der Unterrichtseinheit in den zweiten Klasse.
  • Bewegungsförderung: Zusatz-Sport-Kurse und aktive Pause, Sportwettkämpfe und Sportfest, Organisation von Laufgruppen, Teilnahme von ausdauerschwachen Kindern wird gezielt gefördert.
 

Heinrich-Heine-Gymnasium

  • Partizipation und Kooperation: Einbeziehung aller Beteiligten an der Planung und Organisation der Schulverpflegung. SchülerInnen sind selbst für die Pausen- und Nachmittagsgestaltung verantwortlich. Im Rahmen des Konzeptes "Ältere Schüler betreuen jüngere Schüler" betreuen Zehntklässler die SchülerInnen der fünften Klassen.
  • Bewegungsförderung: Bewegte Pause, verschiedene Sporttage und –lehrgänge, Erlebnisreisen, Ski-Langlauf- und Kletter-AG.
  • Suchtprävention: Umfangreiches Angebot zur Aufklärung und Prävention.
 

Heisenberg-Gymnasium

  • Partizipation und Kooperation: Projektgruppen zum Thema „Gesunde Schule“, die sich aus LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern zusammensetzen. Einbeziehung aller SchülerInnen in die Suchtprävention. SchülerInnen übernehmen die Verantwortung im Schulsanitätsdienst.
  • Ernährungsbildung als fester Bestandteil des Schullebens: Gesundes Kochen, Kochkurse und Zusammenstellung eines Kochbuchs.
 

Stadtteilschule Helmuth Hübener

  • Partizipation und Kooperation: Die Schulverpflegung erfolgt in Kooperation mit den SchülerInnnen, Schulhofaufsichten durch die Schülerschaft.
  • Bewegungsförderung: Schaffung von Bewegungsanlässen durch Einrichtung eines Wahlpflichtkurses Sport und Gesundheit, offene Angebote zur Bewegungsförderung in der Mittagspause.
  • Gewaltprävention: Deeskalationstraining und Projekt „Zivilcourage“ für die SchülerInnen.
 

Schule Iserbrook

  • Partizipation und Kooperation: Klassenrat und Kinderkonferenz mit Fortbildung des Lehrerkollegiums zur Förderung der Einbeziehung der SchülerInnen. SchülerInnen höherer Klassen übernehmen als Lesepaten Vorlesungen für die ersten Klassen.
  • Ernährungsbildung: Programm "5 am Tag", Kochprojekte wie „Ernährungsführerschein“ (Ernährungstage für alle Klassen), Schülergarten.
  • Bewegungsförderung: Mit dem Fahrrad den Stadtteil erkunden, Sporttage, aktive Pause, Zirkus-AG und Zirkusprojektwochen.
  • Psychosoziale Gesundheit: Im „Wohlfühlbuch“ können die SchülerInnen eigene Gedanken und Gefühle festhalten.
 

Katholische Schule Neugraben

  • Partizipation und Kooperation: Im Werkstattunterricht im Rahmen der Ernährungsbildung haben LehrerInnen und SchülerInnen die Möglichkeit, selbst über die Themen und deren Umfang zu entscheiden. Kinder lernen gemeinsam mit Eltern kindgerechte Ernährung in Adipositas-Kursen kennen. Projekt Muuvit: Die Kinder sammeln durch Bewegung Punkte und können so ihre Klasse auf einer virtuellen Reise um die Welt voran bringen. SchülerInnen der Sekundarstufe übernehmen Patenschaften für Klassen der Grundschule.
  • Gesunde Schulverpflegung: Ausschließlich gesunde Lebensmittel mit warmen Speisen auch in der 2. Pause.
  • Ernährungsbildung: Ernährung als Thema im Unterricht verankert in der Vorschule und in Wahlpflichtkursen. Zähneputzen nach dem Essen ist zur Pflicht gemacht worden.
  • Gewaltprävention: Verschiedene Programme werden durchgeführt, in denen auch die LehrerInnen entsprechend geschult wurden. Im Projekt "Insel" werden verhaltensauffällige Kinder individuell therapiert.
 

Schule Marckmannstraße

  • Partizipation und Kooperation: Kooperation mit der Fritz-Köhne-Schule bei gemeinsamer Projektwoche, bei der Ernährungs- und Sportthemen im Vordergrund stehen.
  • Bewegungsförderung: Erweitertes Sportangebot mit Rudern, Reiten und Fußball; aktive Pause, die durch Neugestaltung des Schulhofes ermöglicht wird.
 

Max-Traeger-Schule

  • Partizipation und Kooperation: Kooperation mit dem „Nachbarschaftsgarten“ unter Anleitung von Fachkundigen und Langzeitarbeitslosen, multikultureller Austausch zwischen Generationen und Nationen.
  • Gesunde Schulverpflegung: In der Schulkantine wird das im Nachbarschaftsgarten geerntete Gemüse verarbeitet.
  • Ernährungsbildung: Kochkurse, gesundes Frühstück, Informationen über gesunde Ernährung an Eltern.
  • Bewegungsförderung: Vielfältiges Kursangebot, regelmäßige Veranstaltungen wie Spiel- und Sportfeste sowie bewegte Pausen.
 

Neue Schule Hamburg

  • Partizipation und Kooperation: Literaturcafé in Kooperation mit benachbarter Seniorenwohnanlage durch Initiative von SchülerInnen.
  • Bewegungsförderung: Umfangreiches Sportangebot in Kooperation mit benachbartem Jugendzentrum.
 

Gymnasium Ohmoor

  • Partizipation und Kooperation: Anhand eines von SchülerInnen der Oberstufe entwickelten Fragebogens wurden alle Beteiligten nach ihren Wünschen bezüglich der Schulverpflegung befragt.
  • Ernährungsbildung und Verankerung in Schulstruktur: Gesundheitsbewusstsein wird gestärkt durch fest etablierte Projekttage „Learning by cooking“.
 

Gymnasium Osterbek

  • Partizipation und Kooperation: SchülerInnen gestalten selbst ihr Umfeld, Werbung außerschulischer Partner und Sponsoren, durch Ernährungsbildung sollen SchülerInnen selbständig verantwortungsvoll mit Lebensmitteln und verschiedenen Ernährungsoptionen umgehen.
  • Gesunde Schulverpflegung: Einführung eines „Ampelsystems“ in der Cafeteria und von Bio-Produkten, Apfelkisten werden von den Klassen besorgt und finanziert.
 

Schule Scheeßeler Kehre

  • Partizipation und Kooperation: Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege. Kooperationen mit verschiedenen Sportclubs mit dem Ziel der Bewegungsförderung sowie Kooperation mit Yoga-Lehrerin zur Verbesserung der Stressbewältigung.
  • Ernährungsbildung und Verankerung in Schulstruktur: Wahlpflichtkurse Kochen, die von Müttern der SchülerInnen geleitet werden.
  • Psychosoziale Kompetenz und Gewaltprävention: In einer Zirkus-Projektwoche wird die Persönlichkeit der Kinder gestärkt, sie erleben sich als wertvolles Mitglied einer Gruppe und bringen ihre individuellen Fähigkeiten ein.
 

Grundschule Schnuckendrift

  • Partizipation und Kooperation: Projekttage in Kooperation mit externen Partnern und Eltern, die sich an der Gestaltung und Verpflegung beteiligen. Beteiligung der SchülerInnen am Aufbau einer Bewegungslandschaft.
  • Ernährungsbildung und Verankerung in Schulstruktur: Gemüse aus dem Schulgarten wird von SchülerInnen angebaut, geerntet und verarbeitet.
 

Sprachheilschule Zitzewitzstraße

  • Partizipation und Kooperation: Kooperationen mit dem Haus der Jugend Horn, dem Spielhaus Horner Rennbahn und dem TH Eilbek zur Erweiterung des Kursangebotes, SchülerInnen organisieren Schulkiosk und sind an der täglichen Essenausgabe beteiligt.
  • Ernährungsbildung: Kochkurse sollen den SchülerInnen den Spaß am Kochen näher bringen, Beratungsangebote für Lehrkräfte ermöglicht kontinuierlichen Austausch mit Fachlehrern.
 

Eine Anerkennung erhielten folgende Schulen:

 

Stadtteilschule am Hafen, Standort St. Pauli

  • Partizipation und Kooperation: Die Schulverpflegung wird durch die SchülerInnen organisiert und durchgeführt. Kooperation mit der Hamburger Akademie zur Ausbildung einer Cafeteria-Mitarbeiterin.
  • Ernährungsbildung: Tägliche gemeinsame Zubereitung des Mittagessens im Unterricht sowie Erstellung von Speiseplänen, die ernährungsphysiologisch ausgewogen sind.
 

Schule an der Burgweide

  • Partizipation und Kooperation: Kooperation mit Produktionsschule Wilhelmsburg, so dass die Produktionsküche Schulverpflegung frisch zubereitet und gleichzeitig den TeilnehmerInnen qualifizierende Berufsausbildung gewährt wird. Kinderkonferenzen. Einbeziehung des Stadtteils in die Schularbeit.
  • Gesunde Schulverpflegung: Einbindung der Kinder in die Essenzubereitung und –ausgabe.
  • Verankerung in Schulstruktur: Die Kinder haben in der Forscherwerkstatt die Möglichkeit, ein Vorhaben zu erforschen. Durch den Aufbau eines Schulzoos lernen die Kinder, Verantwortung für andere Lebewesen zu übernehmen.
 

Gymnasium Farmsen

  • Partizipation und Kooperation: Mithilfe des Klassenrates sollen SchülerInnen selbst zur Lösung von Konflikten gelangen. Schüler verschiedener Jahrgänge werden zu Klassenratsmoderatoren ausgebildet.
  • Bewegungsförderung: In der „Aktiven Pause“ werden Spielgeräte durch VertrauensschülerInnnen an die SchülerInnen ausgegeben.
  • Suchtprävention: Projekt „Weniger ist mehr“: Durch Verhaltensanalyse auf freiwilliger Basis lernen die SchülerInnen Selbstreflexion und bewussten Verzicht auf gewohnte Verhaltensweisen.
 

Fritz-Köhne-Schule

  • Partizipation und Kooperation: Gemeinsames Kochen im Kinderrestaurant mit Profiköchen inkl. Menü-Zusammenstellung, Anrichten und Servieren.
  • Gesunde Schulverpflegung: Zubereitung und Verkauf von gesunden Pausensnacks durch vorher fortgebildete Mütter, Kochfestivals erzeugen eine hohe Öffentlichkeit im Stadtteil.
 

Otto Hahn Schule

  • Partizipation und Kooperation: Projektwoche zum Thema „Gesundheit und Ernährung“ unter Beteiligung der LehrerInnen, SchülerInnen und des Kantinenpersonals, Einrichtung eines Fitnessraums mit Unterstützung der an der Schule ansässigen Karateschule, Beteiligung aller an der Zusammenstellung des Verpflegungsangebotes.
  • Ernährungsbildung: Veränderung des Verpflegungsangebotes hin zu einer gesünderen, süßigkeitsärmeren Schulverpflegung, kostenlose Bereitstellung von Obst und Gemüse für Tutorenstunden.
 

Stadtteilschule Süderelbe

  • Partizipation und Kooperation: Kooperationen mit Sportvereinen, so dass den SchülerInnen eine günstige oder kostenlose Mitgliedschaft ermöglicht wird.
  • Ernährungsbildung: Bei einem gemeinsamen Klassenessen in der Cafeteria lernen die SchülerInnen den sicheren Umgang mit Tischmanieren und den Wert gemeinsamer Mahlzeiten, Einführung von Obst- und Gemüsetagen, durch die die SchülerInnen die jeweiligen Sorten und ihre Verwendung kennenlernen.
 
 

Auszeichnungsveranstaltung

Gesunde Schule 2010/2011
in der Stadtteilschule Barmbek

Fotografin: Heike Günther

 
 

Schule/Ausbildung

 
Aktualisiert am: 18.10.11