Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: Schule, Foto Infinite XX, Fotolia.com
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Handlungsfelder

Welche Handlungsfelder kommen in Frage?

  • Bewegungsförderung und Pausengestaltung durch Aktive Pause, Bewegte Schule, Bewegungsspielräume im Unterricht, Psychomotorische Bewegungsangebote, Schulmannschaften, Verleihservice von Sport- und Spielgeräten, Zirkusprojekt, Kletterwand, Rückenschule, zu Fuß zur Schule, sportaffine Ausflüge, Laufspiele, Konzentrations- und Entspannungsübungen zu Beginn der Unterrichtsstunde, Wettbewerbe unter Schulen, AGs geleitet von älteren Schüler_innen mit besonderen Sportarten (Parcours, Skaten, etc.), Geocaching, Kooperationen mit Sportvereinen u. a.
  • Sicherheit; Schulwegsicherung, Hygienepläne, Unfallverhütung, Erste Hilfe-Lerneinheiten, Schulsanitätsdienst, Schulinternes Krisenteam, Hygiene und Infektionsschutz, Hautschutz, Vorbeugung von Haltungsschäden, Giftige Pflanzen / Tiergifte, Arbeitsschutz im Zusammenhang mit dem Betriebspraktikum u.a.
  • Schulverpflegung: Essen und Trinken in der Schule, Angebot von regionalen Lebensmitteln der Saison, kooperative Einkaufs- und Verpflegungsmodelle, offene Schulkantinen (Stadtteilkantinen), Wertschätzung von Lebensmitteln, Aktionen mit regionalen Produzenten, Verarbeitung und Vermarktung nachhaltiger Produkte, Fair Trade-Aktionen, Einführung und Ausbau von Mittagsverpflegung in Ganztags- und Stadtteilschulen, Orientierung an dem Qualitätsstandard der DGE, Steigerung des Anteils der am Mittagessen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, Bewertung des Essensangebots durch Schülerinnen und Schüler, Einkaufs- und Verpflegungsverbünde u.a.
  • Ernährungsbildung durch Kochkurse, Unterrichtseinheiten oder Projekte
  • Psychosoziale Gesundheit: Psychoedukation, Förderung von Resilienz und Selbstwirksamkeit, Ruheräume auch für Lehrer/innen, alternsgerechte Arbeitsgestaltung u.a.
  • Stärkung psychosozialer Kompetenzen durch Förderung von Life Skills und Lebensweltkompetenz
  • Stressbewältigung durch Ruhe und Entspannung sowie Abbau von Leistungsdruck und Prüfungsangst
  • Gewaltprävention und Aggressionsabbau durch Konfliktbewältigung und Verbesserung der Streitkultur, Reflexion der Umgangsformen, Mediation Suchtprävention/Nichtraucherförderung durch die Entwicklung persönlicher Kompetenzen
  • Gestaltung des Schullebens durch die Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten in Schulräumen und auf dem Schulhof, Raum- und Gebäudegestaltung, bewegungsförderliche Schulgeländegestaltung. Veränderungen im Unterricht durch Rhythmisierung des Unterrichts, gesundheitsfördernde Lehr- und Lernkultur
  • Partizipation und Kooperation: Verbundlösungen für Mittagsverpflegung, SchüFi, Schülerparlament, Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Kitas und Stadtteileinrichtungen, Vernetzung im Stadtteil u.a.
  • Gesundheit von Lehrerinnen und Lehren sowie des Schulpersonals durch betriebliche Gesundheitsförderung
 

Praxisbeispiel

Kostenlos jeden Tag frisches Obst

In Zusammenarbeit mit der EU-geförderten Ernährungskampagne "5 am Tag" und einem Obstlieferanten kann die "Schule am Sooren" für drei Jahre täglich frisches Obst anbieten. Auf Wunsch werden Schulen mit Unterrichtsmaterial zum Thema ausgestattet und Eltern können sich über verschiedene Obstsorten informieren.

 
 

Schule/Ausbildung

 
Aktualisiert am: 23.09.14