Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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Gemeinschaftsprojekte 2018

Auf Basis der Landesrahmenvereinbarung Hamburg hat das Koordinierungsgremium LRV vereinbart, dass in Hamburg Vorhaben entwickelt werden, die gemeinsam von Kommune/Fachbehörde und Sozialversicherungsträgern umgesetzt und finanziert werden. Zu jedem beschlossenen Vorhaben wird eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, mit der Ziele und Form der Umsetzung sowie die Beteiligungsstrukturen für die verschiedenen Akteure festgelegt sind.

Entsprechend der Vorgaben der Landesrahmenvereinbarung werden gesundheitsfördernde und präventive Aktivitäten im Sinne Integrierter Kommunaler Strategien (IKS)/Präventionskette entwickelt.
Dem vom Strategieforum Hamburg definierten Gesundheitsförderungsziel „Stärkung der psychosozialen Gesundheit in jedem Lebensalter“ entsprechend, sollen – mit Hilfe einer systematischen Planung und Koordination von bedarfsgerechten gesundheitsförderlichen Maßnahmen – Aktivitäten darauf ausgerichtet werden, ein umfassendes und tragfähiges Netzwerk zu entfalten, welches an bestehende Strukturen und Angebote anknüpft, erfolgversprechende neue Angebote generiert und den handelnden Akteure ein abgestimmtes Handeln in einer Gesamtstrategie ermöglicht.

Die Gemeinschaftsvorhaben werden hier vorgestellt und fortlaufend aktualisiert.

 

Lokale Vernetzungsstelle für Gesundheitsförderung: Gesund in Eimsbüttel

Laufzeit: August 2018 bis Juli 2021
Quartiersbezogene Präventionsketten in Eidelstedt, Schnelsen-Süd und in der Lenzsiedlung

Dieses Projekt beruht auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Krankenkassen, dem Bezirksamt Eimsbüttel und der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung. Inhalt dieser Vereinbarung ist die gemeinsame Förderung, Koordination und Umsetzung des Projektes.
In diesem Rahmen werden quartiersbezogene Präventionsketten für Eidelstedt, Schnelsen-Süd und die Lenzsiedlung entwickelt. Hiermit soll zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche, Menschen im Erwerbsalter und für Senior*innen beigetragen werden.
Gesundheitsförderung und Prävention sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie nicht nur das persönliche Gesundheitsverhalten, sondern auch die Lebenswelt jedes/r Einzelnen nachhaltig verändern. Insofern unterstützen die beteiligten Verantwortlichen die Gestaltung gesunder Lebenswelten und die Entscheidung für eine gesundheitsförderliche Lebensweise der Zielgruppe.

Die Angebote berücksichtigen die Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Besonders hervorzuheben sind hier der Setting-Ansatz, Partizipation und Empowerment der Zielgruppen, eine niedrigschwellige Arbeitsweise und die systematische Arbeit mit Multiplikator*innen.

Die gemeinsame Finanzierung aus Mitteln der Krankenkassen als Vorhaben der Landesrahmenvereinbarung wird finanziell flankiert werden durch ein Regionalbudget zur Umsetzung von Projekten, durch Mittel für Gesundheitsförderung aus der Rahmenzuweisung Gesundheit und durch Mittel aus dem Quartiersfonds bezirkliche Stadtteilarbeit.

Ansprechpartner: Das Bezirksamt Eimsbüttel – insbesondere das Gesundheitsamt – übernimmt in diesem Zusammenhang eine koordinierende Funktion und ist in Fragen der Steuerung direkter Ansprechpartner.
Die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung ist für die Projektkoordination „Vor-Ort“ zuständig und verwaltet das Projektbudget.
Stand November 2018
Presse

icon: dokument "Gesund in Eimsbüttel" [pdf-Dokument 58 kb]

 

Mach mit – bleib fit

Laufzeit: September 2018 bis August 20121
Das bereits gut eingeführte Konzept des Hamburger Sportbund zur Bewegungsförderung „Mach mit – bleib fit!“ als Angebot für ältere Menschen wird ab Herbst 2018 finanziell gefördert.
Dem zugrunde liegt eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Krankenkassen, der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und dem Hamburger Sportbund mit einer Regelung zur Umsetzung des Projekts „Mach mit – bleib fit!“ als Angebot für Menschen, deren soziale Situation eine Eigenbeteiligung an den entstehenden Kosten nicht ermöglicht. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Krankenkassen als Vorhaben der Landesrahmenvereinbarung Hamburg.

Zielgruppe sind die Senior*innen, welche noch selbstständig im häuslichen Umfeld leben Hiermit soll zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Senior*innen beigetragen werden. Das Angebot wird die Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung berücksichtigen, hier vor allem: Partizipation, niedrigschwellige Arbeitsweise und Empowerment der Zielgruppe.

Ansprechpartner: Frau K. Gauler Breitensportentwicklung, Hamburger Sportbund e.V. (HSB),
Stand November 2018
Presse

icon: dokument Mach mit bleib fit [pdf-Dokument 56 kb]

 

Präventionsgesetz

 
Aktualisiert am: 16.11.18