Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: Leben mit Dementz, Foto HAG
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AG Psychosoziale Entlastung

Erfahrungsgemäß sind Angehörige bei der Betreuung und Pflege des ihnen nahestehenden demenziell veränderten Menschen dringend auf Unterstützung und Entlastung angewiesen. Ohne parallele Betreuung der Erkrankten sind sie beispielsweise oftmals nicht in der Lage, die für sie hilfreichen Angebote wahrzunehmen. Ohne eine fachliche, psychosoziale Begleitung laufen Angehörige Gefahr, sich zu überlasten. Für eine Verbesserung der Begleitung und Beratung der Angehörigen sowie einen Aufbau der Unterstützungsnetzwerke sind Transparenz und gute Öffentlichkeitsarbeit erforderlich.

Um die Bekanntheit und aktive Inanspruchnahme der Angebote zur psychosozialen Entlastung Angehöriger zu erhöhen, wurde von der Arbeitsgruppe eine Übersicht über bestehende Angebote in Hamburg erarbeitet. Sie soll Beratende auf einen einheitlichen Informationsstand bringen und so Anlauf- und Beratungsstellen zum Thema Demenz besser zugänglich machen. Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse wurde in der Neuauflage der BGV-Broschüre "Leben mit Demenz in Hamburg" veröffentlicht. Weitere Arbeitsergebnisse und -erkenntnisse der AG wurden in der Fachzeitschrift Standpunkt: sozial "Demenz - Herausforderungen und Perspektiven" Ausgabe 01/2014 dargestellt.

Vertreterinnen und Vertreter des Paritätischen Hamburg, des Vereins wir pflegen, der Hamburger Pflegestützpunkte, der Hamburgischen Brücke, des Diakonischen Werkes, der Beratungsstelle Charon, der AOK Rheinland/Hamburg, der Alzheimer Gesellschaft, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz haben in dieser AG zusammengearbeitet. Mit der Vorlage der Übersicht über bestehende Angebote zur psychosozialen Entlastung wurde der Arbeitsauftrag der Arbeitsgruppe erfüllt. Aktuell finden keine weiteren AG-Treffen statt.

 

Welche Angebote sind gefragt?

Hier erhalten Sie eine Übersicht, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote in welchen Stadien der demenziellen Erkankung von Angehörigen wie auch von Betroffenen selbst besonders nachgefragt werden.

 
 

Leben mit Demenz

 
Aktualisiert am: 12.10.17