Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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Schulkinder erkunden ein Wäldchen

Ausgangslage

Eine Gruppe von acht bis zehn Schulkindern hatte bereits öfter beklagt, dass der Hort für sie langweilig sei: Schularbeiten, wenig Zeit zum Spielen und auch die notwendige Rücksichtnahme auf die Kleineren auf dem Spielplatz wurde von den Kindern als störend empfunden.

 

Ziel

Einbeziehung des nahe gelegenen Wäldchens in die Kita-Arbeit

 

Maßnahmen

Jedes Kind erhielt einen Block und einen Bleistift. Zu zweit teilten sie sich eine Einweg-Kamera und zogen in Paaren durch das Wäldchen. Die Kinder erkundeten den Platz, sie fotografierten was ihnen gefiel bzw. auffiel. Sie schrieben ihre Ideen auf und formulierten, was sie im Wäldchen machen wollten.

 

Durchführung

Die Kinder befreiten das Gelände vom Müll, harkten das Laub weg und bauten in der Lichtung eine Feuerstelle für Stockbrot. In den anschließenden Rundgesprächen bei Kakao und einem Imbiss werteten sie die Aktionen aus und besprachen weitere Ideen. Eine davon war, dass die Vögel für den Winter ein Vogelhaus samt Futter erhalten sollten. Eine Gruppe fing an, das Vogelhäuschen im Werkkeller zu bauen. Die anderen recherchierten im Internet, wie ein Eichhörnchen überwintert und ob das Wäldchen für den Winterschlaf von Igeln hergerichtet werden kann.

 

Ergebnis

Der „Wäldchentag“ ist ein integrierter Bestandteil im Hortalltag – und ein voller Erfolg: Die Kinder haben dazugelernt und nehmen dies auch selbst wahr, sie sind interessierter und selbstbestimmter geworden.

 

Download

Praxisbeispiel Walderkundung

icon: dokument Praxisbeispiel Partiz...

 
 

Kita

 
Aktualisiert am: 29.10.14