Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: Familie, Foto Losevsky Pavel, Shutterstock.com
Navigation Überspringen
 

Qualifizierungskonzept für die Netzwerkkoordinator_innen Frühe Hilfen HH

Nach der Startphase des Landesprogrammes "Guter Start für Hamburgs Kinder" sind in den Bezirken die Grundstrukturen der Zusammenarbeit gelegt. Ausgangslage, Vorgehen und Zuständigkeiten sind in den Bezirken sehr heterogen. Um den Aus- und Aufbau und die Weiterentwicklung der bezirklichen Netzwerke zu fördern, werden die Akteure prozessbegleitend mit Qualifizierungsangeboten und Austauschforen unterstützt. Die BASFI hat die HAG beauftragt ein Qualifizierungskonzept zu entwickeln, welches die Netzwerkkoordinator_innen bei dem Aufbau ihrer bezirklichen Netzwerkstrukturen unterstützt.

 

Rahmenbedingungen

a) Gesetzliche Rahmenbedingungen:
- Bundesinitiative Frühe Hilfen
- Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG)
- Definition Frühe Hilfen: § 1 Absatz 4 Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG)
- Überleitung zum Kinderschutz: § 8a SGB VIII bzw. § 4 KKG
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: §3 Absatz 2 KKG

b) Kompetenzprofil für Netzwerkkoordinatorinnen und Netzwerkkoordinatoren Frühe Hilfen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH)

c) Hamburger Landeskonzept "Guter Start für Hamburgs Kinder"

 

Zielsetzung des Qualifizierungskonzeptes

Die Angebote des Qualifizierungskonzeptes zielen darauf ab, die Netzwerkkoordinator_innen in der Erfüllung der charakteristischen Aufgaben ihrer beruflichen Praxis und den dafür erforderlichen Kompetenzen zu stärken, und damit den Aus-und Aufbau und die Weiterentwicklung der bezirklichen Netzwerke Frühe Hilfen zu unterstützen.
Für die Netzwerkkoordinator_innen bieten die Module die Möglichkeit

 
  • sich mit dem Ansatz der Frühen Hilfen und der Rolle der/s Koordinator_in auseinanderzusetzen.
  • sich untereinander kennen zu lernen, auszutauschen und voneinander zu lernen.
  • das eigene Wissen und die Kompetenzen in der Netzwerkarbeit und -steuerung zu vertiefen.
  • Methoden und Instrumente zu Moderation, Kommunikation, Partizipation, Konzeptentwicklung und Veranstaltungsmanagement praxisnah kennen zu lernen oder zu vertiefen.
  • einer praxisorientierten Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, d.h. die vermittelten Inhalte werden kontinuierlich mit den Praxiserfahrungen der Teilnehmer_innen reflektiert und entwickelt.
  • zu reflektieren, wie ihr jeweiliges Netzwerk Frühe Hilfen in bezirkliche Planungsprozesse (z.B. in den Bereichen Gesundheits-, Jugendhilfe- und Sozialplanung) integriert werden kann.
 

Kompetenzprofil

Kompetenzprofil NWK

Die Koordination eines multiprofessionellen und systemübergreifenden Netzwerkes Frühe Hilfen erfordert diverse fachliche sowie personale Kompetenzen. Das Kompetenzprofil stellt eine Empfehlung und Orientierungshilfe für Netzwerkkoordinator_innen Frühe Hilfen und Anstellungsträger dar.

 
 

Familie

 
Aktualisiert am: 21.11.14